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Herunterschalten nach starker Beschleunigung

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  • Moin,

    nachdem bei mir ja die ganze Kupplung getauscht wurde, habe ich meine R18 für mich ja immer noch “auf dem Prüfstand”. Jetzt ist mir folgendes aufgefallen:

    Nach stärkerer Beschleunigung (Getriebe gut unter Last) im 4. Gang (dort am besten bemerkbar) fällt das Herunterschalten in den Dritten deutlich schwerer als bei normaler Fahrt. Gefühlt muss der Kupplungshebel auch mehr / weiter gezogen werden. Jedenfalls flutscht der 3. nicht so locker rein wie sonst. Es muss schon eine gewisse Fusskraft aufgewendet werden.


    Mir ist das bei den 2 tsd. km auf dem Vorführer nicht aufgefallen; ist das normal? Ggf. hängt es auch mit dem Kupplungstausch zusammen (nicht komplett entlüftet?).

    Danke für Eure Rückmeldung, habe nächste Woche 1000er Einfahrinspektion, und da würde es schon helfen, das Thema ein bischen einzugrenzen...

  • Da das Getriebe nicht betroffen gewesen ist, dürfte es als Ursache grundsätzlich wohl ausgeschlossen werden.

    An Schaltproblemen könnte somit die Einstellung der Kupplung verantwortlich sein, sie trennt dann nicht ganz Antrieb von Abtrieb ... sollte aber bei allen Gängen so sein. Sehr merkwürdig.

    Klar ist aber auch, daß der Kupplungsgriff zur Trennung immer bis zum Anschlag gezogen werden muss -das machst Du doch?

    Lassen sie mich Arzt, ich bin durch!

  • Mag bei allen Gängen so sein, ist mir nur verstärkt von 4 in 3 und 3 in 2 aufgefallen, vermutlich weil ich in 3 und 4 mal gut Druck gemacht habe (aber keine Vollast).

    Komisch, warum ist es nur dann, wenn man vorher ordentlich beschleunigt hat, und sonst nicht?

    Zum Hebel: eigentlich kuppel und bremse ich mit zwei Fingern, d.h. ein kleiner Restspalt bleibt, wegen Ring und kleiner Finger zwischen Griff und Hebel. Aber bei dem normalen Fahren reichte das bislang aus... auch beim Vorführer.

  • Hmm, ich sachmaso:

    (Fast) Alle Getriebe lassen sich ohne Benutzung der Kupplung kratzfrei aufwärts und abwärts schalten.

    Dabei kommt es nur auf die temporären Lastverhältnisse -den Gleichlauf zwischen An- und Abtrieb- und das Feinstgefühl in Hand- oder Fußschalthebel an.

    Zu Beginn einer damaligen Fahrausbildung Klasse C auf MAN 630 L2AE, Bj. 1957 mit 6gängig-knackigem Allklauengetriebe war das meine Lehrvorführung für die danach erstaunten SchÖler.

    Vom Stillstand 1. >> 6. dann 6. >> 1. zum Stillstand. Alles nur per Fahrpedal für Zwischengas beim abwärts Schalten:mega


    Vielleicht durfte der eine oder andere in seiner Armeezeit damit Bekanntschaft machen ...

    Wer allerdings (normal) die Kupplung benutzt, muss sie vollständig treten oder ziehen.

    Es ist ja keine Schleiflung ...

    Lassen sie mich Arzt, ich bin durch!

    2 Mal editiert, zuletzt von HarryHH ()

  • Dabei kommt es nur auf die temporären Lastverhältnisse -den Gleichlauf zwischen An- und Abtrieb- und das Feinstgefühl in Hand- oder Fußschalthebel an.

    Der "Schaltassistent" (oder Quickshifter) arbeitet im Prinzip genauso. Nur übernimmt da die zusätzliche Sensorik im Schalthebel das "Feingefühl" und sorgt durch momentane Anpassung ("Gaswegnahme") in der Motorelektronik für schaltfähige, aber kupplungszugfreie, Schaltvorgänge

    Grüße Thilo :ichbinalt

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