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Wunderlich

Beiträge von pille

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    Meine Indian Roadmaster hatte über 130 l. Gepäckvolumen und eine Reeling zusätzlich auf dem TC.

    Das sind ja ordentliche Werte. Aber kein Vergleich zu dem, was manche Goldwing Fahrer so anstellen. Vor Jahren war so ein GW Treffen bei uns auf dem Campingplatz an der Elbe gegenüber… „un-fass-bar“ was es für Transportlösungen gibt. So manches geht auch nur außerhalb unserer TÜV-Hoheit.

    durch den Ölkühler quirlt. Und dieser dazu noch sehr wenig an Konvektionswärme abgeben kann. Ein kleines Gebläse würde hier, wie bei den GS,

    Moin,

    der Ölkühler, aktuell ja ein beliebtes Umbauprojekt, trägt im Stand quasi Null zur Kühlung bei, richtig durchströmt wird er nur in Fahrt, für's im Stand sind die Rippen falsch angeordnet, es fehlt quasi die vertikale Kanalisierung. Da müssen eher die Kühlrippen am Zylinder ran.

    Der Lüfter an den GS, zumindest ab dem "Wasserboxer" (2013) so verbaut, dient dem Luft-Durchströmen des kleinen Wasserkühlkreislaufs, nicht dem Ölkreislauf.

    Man kann mit rel. wenig Wasser im Verhältnis eine größere Menge Öl (bzw. den ganzen Motor) kühlen, dafür nutzt man die höhere spezifische Wärmekapazität von Wasser 4,18 kJ/kgK aus (vom Öl beträgt sie1,67 kJ/kgK).

    Erst dadurch ist es überhaupt möglich geworden, Motoren auch "einzubauen", sie also fast ohne jegliche Luftkühlung laufen zu lassen

    (Was heute in Zeiten von Turbo & sonstiger Aufladung allerdings nicht mehr stimmt, der Motorraum hat auch noch eine aerodynamische Funktion und betreibt ebenfalls eine passive Kühlung).


    Beim "nackten" Boxer liegt der Schwerpunkt der maximalen Kühlleistung auf den Zylinder-Rippen, der Ölkreislauf sorgt "intern" für eine gleichmäßige Wärmeverteilung, wie sich das allerdings prozentual zueinander verhält kann ich nicht sagen, das ist ne Frage an die Ingenieure.

    Mit anderen Worten:

    In sehr warmen Ländern wird die R18 zum Problem Fall?

    Moin,


    Wer einen BMW, auch in 4-rädiger Ausführung besitzt, kennt ja vielleicht seinen Fahrzeugdatenträger. Jene mystische Codes enthaltene Tabelle, die im Grund das Fahrzeug nach seinen Innereien aufschlüsselt, weit über die Sonderaussattungen hinaus.

    Da gibt es zum Beispiel einen Code für "Heißlandausführung"...

    Der ist bei jedem Mobil gesetzt, was in D auf den Markt kommt.

    Beim PKW bedeutet das z.B. größere Kühler und/oder 1-2 Lüftermotoren größerer Leistung.

    das geht auch noch abgestuft und endet im Maximal-Kühlpaket, wenn eine Anhängerkupplung mit geordert wurde.


    Auch in Deutschland gibt es immer mal Temperaturen >35°C, auch 40°C wurden schon gemessen, da befinden wir uns in guter Gesellschaft zu vielen anderen Ländern, die uns als "warm" im Kopf erscheinen.

    Auch wenn die vielleicht mal 45°C haben, das ist im Verhältnis nicht so viel mehr.


    Der konstruktive Kniff ist die erzielbare Kühlleistung an den Kühlrippen,

    die besteht aus 2 Komponenten:

    - Konvektionskühlung (im Stand und in Fahrt)

    - Durchströmungskühlung (in Fahrt)


    Es ist rel. egal, ob man bei 20, 30 oder 40°C im Schatten bei Windstille im Stau steht.

    Der Zeitpunkt, bis die gelbe/rote Warnlampe angeht (geschätzt 100-110-120°C Öltemperatur) dürfte durch den dennoch vorhanden Wärmestau minütlich auseinanderliegen.

    Du merkst es ja deutlich, wie warm die Mühle ist, bzw. welche Wärme vor Dir nach oben strömt. Das ist natürlich auch so gewollt und zeigt, daß auch im Stand die Kiste eine erhebliche Menge an Wärme abführen kann. Aber nichts ist für ewig.


    Wenn die gelbe Lampe kommt und die Situation auf der Straße sich nicht ändert: Motor aus.

    Manche Leute sehen darin ein Risiko, weil sich ja schon überhitzte Bereiche einem punktuellen Wärmestau ausgesetzt sehen ("Hot spots")

    da darf man sich drauf verlassen, daß das konstruktiv mit Reserven bedacht wurde. Insgesamt ist es die einzige Möglichkeit, aus dem Dilemma herauszukommen ohne Schäden zu riskieren.

    Die Mühle "glüht" ja weiter, aber sie kühlt auch dabei (langsam) ab... Jedes °C zählt.


    Rote Lampe (nachdem man Gelb erfolgreich ignoriert hat) oder Plan B:

    Warnblinkanlage und weiterfahren:

    Die möglicherweise verhandene Rettungsgasse (Heißt ja nicht den Standstreifen benutzen) im Stau zu benutzen ist in D ja nun zusätzlich unter Strafe gestellt worden, während man ja in anderen Ländern das "Hitzedilemma" der Motorradfahrer ja eher toleriert, es bleibt also nur die Flucht nach vorn und man versucht auf den Standstreifen zu kommen, Stück fahren, bis ggf. die Anzeige von rot auf gelb wechselt.

    Wie auch immer, korrekterweise wenn es rot bleibt nach ein paar 100m, dort mit Warnblinker stehen Motor aus und gut.

    Da droht auch kein Unbill, rein rechtlich hast Du eine "Panne" und niemand, auch nicht der 5 Wagen Löschzug der Feuerwehr kann Dich und Dein Motorrad von dem Standstreifen vertreiben (bestenfalls dicht am Rand stehen..).

    Der 2. Vorteil: Nicht mehr eingerahmt in einer Gruppe aus größeren KFZ (Wohnmobile, LKW...) am Standstreifen stehen bedeutet auch mehr Luft zu bekommen, vielleicht weht da ja eher ein kleines Lüftchen, was besser kühlt...


    Ein Lesewerk zur Aerodynamik, auch des Motorrades, ist das hier: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-8348-2316-8

    Demnach kann diese Problematik nicht zu Zündaussetzern und in der Folge zum blockieren des Hinterrades führen.


    Die Problematik dass der Schlüssel nicht erkannt wurde hatte ich vorher noch nicht.

    Nee, das hat auch damit nichts zu tun...


    Das wesentliche um die Ringantene spielt sich beim Schlüssel erkennen und der Freigabe für den Anlasserbetrieb ab.

    Ist die "Startfreigabe" erst mal erteilt und der Motor läuft, kannste den Schlüssel theoretisch wieder ins Haus ans Brett hängen.


    Solange der Motor läuft gibt es ausser der "Funkschlüssel nicht in Reichweite" Meldung nix weiter zu beachten, außer:

    ja, außer abwürgen oder ausschalten... dann ist ohne Schlüssel Ende im Gelände.


    In diesem nur kurzen "Schlüssel dabei?" Szenario liegt ja auch das Prinzip des Fahrzeugklaus mittels Reichweitenverlängerung, Signalabgriff an der Haustür (im Wissen, daß dahinter die Schlüssel hängen) und die Karre öffnen und Starten.

    Der Schlüssel "schläft" derweil weiter am Brett...


    Man darf auch beim PKW nicht den Motor ausschalten, bis da nicht die richtigen Spezialisten die Fz.Elektronik über die OBD Dose "geknackt haben". So haben sie ja mal bei einer Mitarbeiterin den Mazda gezockt, die wurden nur morgens um 5h in Magdeburg gefasst, weil der Tankstellenmitarbeiter so schlau war, das Tanken bei laufendem Motor merkwürdig zu finden und die Sherriffs zu holen...

    Vielleicht nicht um an der Gardasee zu fahren

    Moin,

    Glückwunsch zur B...


    Gardasee lohnt sich.... wir sind da jedes Jahr... Mittlererweile (seit 2016) ein El-Dorado für BMW R1200 GS(A)...

    -> darum heißt die GS auch so: "GardaSee"... :peacy

    Das ist etwas einseitig.... (Ducati, anfänglich noch div. Multistrada, heute fast ausgestorben)... auch bei den Italienern.


    Eine R 18 haben wir dieses Jahr nicht gesehen.. wird also Zeit..

    ist schön da:

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    Moin,

    man könnte natürlich den Händler seines Vertrauens bitten, mal den Sattel umzustecken. dann sieht man ja sofort, ob es passt.

    Womöglich wird auf die Inkompatibilität nur aufgrund der fehlenden Stromversorgung "Sitzheizung" hingewiesen.

    die Werkstatt mit 1 Woche Urlaub verwiesen, das wäre also nach dem 10.8 gewesen…


    die lassen sich oft mal ein paar Tage Zeit

    Wir bewegen uns im Bereich von > 4 Wochen, man könnte auch sagen: +1 Monat....


    Ich weiß nicht, wie Du "Zeit lassen" definierst: Einen Gegenstand zur Reparatur beim dazugehörigen Fachbetrieb abgeben bedeutet für mich immer, daß ich nach spätestens 3-5 Tagen eine Rückmeldung erhalte, was mit dem Teil ist.

    Wohl gemerkt "Rückmeldung"... damit ist weder eine Ursache, noch erfolgreiche Reparatur gemeint, sondern lediglich ein "Stand der Dinge".... den kann (muß man aber natürlich nicht) weiter kommunizieren, aber:

    Das umso mehr, wenn man zuvor eine Reihe von Leuten in einem Forum mit der Problematik konfrontiert.

    Dann ist Rückmelden (egal was) anständig, nichts mehr von sich hören zu lassen ist unanständig.


    Natürlich gehe ich davon aus, daß sich das Problem des TE in Wohlgefallen zur gegenseitigen Zufriedenheit aufgelöst hat, für den Rest denke ich mir eben mein Teil.

    Die Halter sind demnach ein Provisorium oder Prototyp und aktuell nicht käuflich.....man arbeitet wohl daran, wie an so Manchem

    Moin,

    in dem Punkt hat BMW die Meßlatte angelegt: Die R 18 FE ist so gesehen auch ein Prototyp, gerne gezeigt mit Zubehör, was es noch nicht (und noch besser) oder nie geben wird... :goblin

    Das Problem (der Schmodder) spritzt auch an der Seite raus und saut damit die R18 ein . Einzig auch ein breiterer Kotflügel würde eine Besserung bringen.

    Moin,

    na klar... nur darf man sich hier nicht täuschen lassen. Der breiter zur Nabe hin gezogene Kotflügel der B schirmt etwas mehr ab.

    Aber das "Wohl & Wehe" des Kotflügels beginnt mit dem Abstand der unteren Kante zur Fahrbahn, quasi der Verkürzung des freien "Aufschleuderbereichs" (jener Bereich, der den Ölkühler so schön verschmutzen läßt). Das wäre (theoretisch) beim Motorrad auf wenige cm über der Fahrbahn möglich (im Gegensatz zum PKW), allerdings haben Fahrbahn-Absätze dann so ihre Tücken. Das 2. Problem, nämlich die eher seitlich aufgewirbelte "Gischt" bekommt man nur mit sich verbreiternden Kotflügeln, also einer geweiteten Ausprägung, wie z.B. bei DK_Design, etwas in der Griff. Und dann soll es noch gut aussehen...


    hier hat sich jemand inkl. eines Patentes des Wasserabfuhrproblems gewidmet:

    EPO - European publication server

    lokale Vorgabe zu sein, bei uns könnte ich das Kennzeichen reservieren bzw. auswählen.

    Moin,

    es ist etwas seltsam, keine Frage, denn es wurden insbesondere Buchstaben Zahlenkombis ausgeschlossen:


    also z.B. ROW - AH 18, während ROW R - 18 kein Problem sein sollte


    aber einige Zulassungsbezirke fangen offensichtlich auch an, nur die hinteren Zahlen zu beanstanden.

    siehe auch hier: https://www.autozeitung.de/verbotene-kennzeichen-200217.html


    in Hamburg ist das natürlich 'ne gewisse "Lachnummer" mit dem "HH" vorneweg...

    wobei in Hamburg auch 81 kritisch beäugt wird...

    Speziell das vordere Schutzblech

    Moin,

    das passt ja, ich bin am Freitag um die beiden neuen Modelle herumgeschlichen. Und hab genau die gleiche Frage gestellt.


    Den Frontfender von der R 18 B als Ersatzteil bestellen ist kein Problem, sobald lieferbar... Kostenpunkt ca. 480,- EUR


    Aber das Gute hat natürlich auch einen besseren Feind:

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    Von LMC gäb's den auch in 19" als Sonderanfertigung (regulär in 21" und 23"), der ragt nochmals etwas tiefer hinunter & ist auch gleich mal liniert. Kostenpunkt ist ca. das Doppelte des Serienfenders der B.

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    Filigraner als die Serie wirkt er auch, was ja eigentlich dem unverkleideten Charakter der Maschine eher entgegen kommt. Oder wie seht Ihr das?

    Deine Vermeidungsstrategie hinsichtlich von Anglizismen finde ich sehr nachvollziehbar, denn insbesondere bei den Vertretern der jüngeren Generationen sollen sie nur zu oft über eine inhaltliche Leere der Aussagen hinwegtäuschen.

    Moin,

    so ähnlich sehe ich das auch, muß aber gestehen, daß alleine durch die notwendige EDV-Dominanz in meinem beruflichen Umfeld ein Großteil der verwendeten Fachbegriffe vom lateinischen ins Denglish abgewandert sind. Wenn man so die Hochglanzbroschüren früherer Tage in der Hand hielt, war die Welt ja noch fast in Ordnung. Heute ists online und wehe, man gerät aus Versehen als "Nicht" marketing Mensch in eine Diskussion unter Marketing-Experten... Da verstehe ich nur noch Bahnhof aus "generierten leads" auf einer "landing page"...

    Nun war ich dann mal bei Händler und habe mir die beiden neuen Modelle mal so angeschaut. Auffällig, weil sie ja fast immer mit eingeschlagenem Lenker stehen: Der Bereich um das Lenkkopflager herum ist kastenförmig vergrößert, verlängert und auch sonst anders ausgeführt, das begründet (auch) die neue Baureihenbezeichnung K35...

    Wenn man sich schon über Namen wundert: Bagger ist für die meisten Kinder eher gelb, hat n Raupenantrieb und ne Schaufel...

    Bei der TC = Transcontinental ist man insofern auf der sicheren Seite, daß TC ja auch für Topcase steht, man muß gar nicht so weit reisen.

    Zufällig stand ne R18 FE noch daneben, die wirkt schon fast zierlich.


    Die lenkerfeste Verkleidung ist bei beiden Modellen schon gewöhnungsbedürftig und wird bei der TC ja noch durch weitere Windabweiser und Flaps verstärkt. Bei der B wird man während einer Regenfahrt noch ausreichend naß, bei der TC etwas weniger.

    Von der Wetterfestigkeit verkleideter Maschinen, wie der RT oder K16 sind die aber noch weit entfernt.

    Der Schwerpunkt (gefühlt) liegt auch mehr auf Windabweisung...


    Das "Cockpit" mit den 4 Rundinstrumenten und dem Riesendisplay ist riesig und dominiert die Ansicht, auch hier ist das schwarz gehalten bei der "B" eindeutig dezenter.

    Überhaupt, verzichtet man bei der "B" aufs Chrompaket bekommt man ein fast schwarzes Modell, an den meisten Anbauteilen. Bis auf die Chromspange um das Display ist das Cockpit schwarz. Die Räder sind auch schwarz. Und man bleibt mit allen ansonsten technischen Gimmicks unter 30TEUR.

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    Das wirkt sehr dezent...

    Gefühlt wird man langfristig die 18B auch in dieser Form am meisten zu sehen bekommen. Das teure Teil-Bling Bling kann man sich zugunsten einer "cleaneren" Optik sparen. BMW wird sicherlich in den nächsten Modelljahren auch eine kpl. schwarze Version offerieren, ähnlich den "dark horse" Modellen von Indian.


    Zur TC kann ich wenig sagen, die trägt einfach dick auf... wer es mag...

    Sicherlich ist Deutschland nicht "der" Markt für "batwing" Verkleidungen, aber man sieht sie schon gelegentlich bei einigen HD Modellen hier herum fahren. Insofern bedient BMW einfach mal jede Nachfrage.


    Ein Verlangen "umzusteigen" verspüre ich bei mir nicht, mir gefällt das hemdsärmelige Design mit den "Kradmeldertaschen" (O-Ton Harry...) meiner FE.

    Die einzige Umbaumaßnahme zum Herbst wird ein neuer Frontfender sein, der lang genug ist, daß sich das Thema Verschmutzung des Ölkühlers & Motorgehäuses auf ein Minimum reduziert.