Beiträge von CarstenB

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

    Da ich bei der Ursachenforschung des Geräusches an einen Punkt gekommen war, wo ich nicht so richtig weiter wusste, kam ich auf die Idee, das Geräusch mal (über einen größeren Geschwindigkeitsbereich) aufzunehmen und das der KI zur Analyse zu geben. Ich war echt beeindruckt, wie die KI aus meinen "Behelfsaufnahmen" (inkl. Windgeräuschen) ziemlich präzise Frequenzanalysen erstellt hat - das hätte ich nicht erwartet. Die Feststellung, dass sich die Frequenz des Geräusches NICHT proportional zur der Geschwindigkeit änderte, wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre, sondern recht stabil blieb, war dann genau der Hinweis, der die Lösung des Problems ermöglichte.

    Moin,

    ich möchte mit Euch mal eine interessante Erkenntnis teilen, die sich im Rahmen eines Umbaus ergeben hat.

    Ich habe meinen Cruiser versuchsweise mit dem Fender der TC ausgestattet. Gleichzeitig habe ich von Speichenfelge auf Gussfelge und beim Reifen von Bridgestone auf Michelin Commander III (war schon auf der neuen Felge) gewechselt.

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    Bei der ersten Ausfahrt nervte ein sehr starkes Laufgeräusch vom Vorderrad.

    Spontane Vermutung war ein Laufgeräusch vom Reifen - wenngleich sich das etwas merkwürdig anhörte. Lager, Achse, Distanzbuchsen, ABS-Ring oder Bremsscheibe liessen sich nach ein paar Versuchen, Temperatur- und Sichtchecks eigentlich als Verursacher weitgehend ausschließen.

    Also mal eine Versuchsfahrt gemacht, bei der ich mein iPhone einfach in seiner Lenkerhalterung als Messmikrofon missbrauchte, um danach mal die KI mit der aufgenommenen Audiodatei zu füttern.

    Für die Messung habe ich auf ca. 90 km/h beschleunigt, dann Kupplung gezogen, Motor ausgemacht, Mikro an und dann bis ca. 30 km/h ausrollen lassen. Dann Mikro aus und Motor wieder an. Das Ganze zwei Mal, also für einen Vergleich zwei Audiodateien erzeugt

    Das Ergebnis der Analyse der Audiodateien seitens der KI war unerwartet, aber zugleich auch sehr aufschlussreich:

    Eigentlich müssten sich die Frequenzen des Geräusches proportional zur sinkenden Geschwindigkeit verringern, also der Ton mit geringerer Geschwindigkeit tiefer werden.

    Stattdessen blieb die Frequenz des Geräusches recht konstant bei um die 390 Hz.

    Das ist ein klarer Hinweis, dass wir es hier mit einer Resonanzfrequenz zu tun haben.

    Jedes Teil hat eine sogenannte Eigenfrequenz, mit der es bei passender Anregung schwingt. Bleibt die Anregung bestehen, verstärkt sich die Schwingung von selbst immer mehr; das Geräusch kann dann recht laut werden.

    Der TC-Fender mit seinen üppigen Blechen war sofort als Resonator unter Verdacht, der durch die Schwingungen des Reifenprofils angeregt wird und dann sehr vernehmlich anfängt zu schwingen.

    Also den Fender demontiert, und mit "nackigem" Vorderrad eine weitere Versuchsfahrt mit zwei weiteren Messungen gemacht. Die Laufgeräusche waren nun signifikant leiser, und durchaus in einem noch so gerade eben akzeptablem Bereich.

    Die KI auch noch mit diesen beiden Audiodateien gefüttert - und siehe da:

    Ohne TC-Fender haben wir einen sich deutlich mit der Geschwindigkeit ändernden Ton: ungefähr 450–470 Hz bei hoher Geschwindigkeit herunter auf etwa 180–200 Hz beim Ausrollen Richtung 30 km/h. Das ist sehr typisch für die eigentliche Reifen-/Profilanregung.

    Der TC-Fender hat also durch die Reifen-/Profilanregung angefangen, mit seiner Resonanzfrequenz laut zu schwingen, und das nervige laute Fahrgeräusch erzeugt.

    Und damit ist der Fender erst einmal raus aus meinem Umbauprojekt, und ich werde meinem originalen "Bikini-Fender" eine zweite Chance geben. (Dessen Versuchsfahrt mit dem Michelin Commander III steht aber noch aus...)

    Und was haben wir aus der Geschichte gelernt?

    1. Die KI kann sich (richtig eingesetzt) auch als echt nützlich erweisen
    2. Einen TC- (oder Bagger-) Fender sollte man bei starken Laufgeräuschen vom Vorderrad einfach mal testweise demontieren, ob es dann deutlich leiser wird

    Anmerkung: Der Reifen, Michelin Commander III, hat hier sicherlich auch eine wichtige Rolle als passgenauer "Schwingungsgenerator" gespielt. Mit einem anderen Reifen (-profil) könnte die Geschichte auch ganz anders ausschauen.

    Moin,

    durch einen glücklichen Umstand bin ich an einen Satz schicker Gussfelgen der 2025er Pure gekommen:

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    Neben dem fetten Design weisen die Felgen die Raddimension 19" vorne (= Serie 2023 + 2025) und 18" hinten (nur Serie ab 2025) auf.

    Da die Kombi 19"/18" nicht in der EU-SOC meines Modells aufgeführt ist, und die 2025er Version (u.a. wegen Euro 5+) eine andere Typnummer hat, war eine Einzelabnahme erforderlich.

    Hat aber (ohne weitere Unterlagen) über meine BMW-Werkstatt geklappt - und hier ist das Ergebnis!

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    Mit der 18" Felge hinten (und dem zugehörigen Niederquerschnittsreifen) steht die R18 hinten nun ca. 7,5 mm höher und hat damit (ganz) leicht an Schräglagenfähigkeit gewonnen.

    Durch den größeren Radius des Rades ist allerdings auch die verfügbare Kraft am Hinterradumfang (also an der Aufstandsfläche des Reifens) um ca. 2,5% reduziert - weist nun also leicht schlechtere Beschleunigungswerte auf. (Deswegen hat die 2025er Version vielleicht auch 5 Nm mehr Drehmoment spendiert bekommen...!?)

    Der niedrigere 18"-Reifen hat auch leicht eine reduzierte Federwirkung gegen das 16"-Pendant mit der höheren Seitenflanke. Sprich, es wird hinten ein ganz klein wenig härter...

    Wie heisst es doch? Wer schön sein will muss leiden! 😁

    So, ich habe die 21"-Scheibe von Clearview nach einigem Hin und Her eingetragen bekommen!

    Ist über meine BMW-Werkstatt gelaufen, daher kann ich zu den genauen Details, was da im Hintergrund so gelaufen ist, leider nichts zu sagen...

    War einfach froh, als die Meldung kam: Scheibe nun doch eingetragen!

    46631542520 ist die korrekte Teilenummer - aber der ist nirgends mehr neu verfügbar. Ich würde mal beim BMW-Händler nachfragen, ob der den doch noch irgendwo auftreiben kann.

    Plan B: Rohteil kaufen und lackieren lassen.

    Plan C: Nach einem Gebrauchtteil suchen (ist aktuell aber keines verfügbar).

    Deshalb nutzt man das Ladegerät welches man schon hat und kauft nicht noch ein zusätzliches extra für die R18.

    ...

    Absolut richtig, wenn das vorhandene Ladegerät eine CAN-Bus-Unterstützung hat. Es muss ja nicht extra für die R18 ein neues Ladegerät angeschafft werden - sondern es sollte eines generell für moderne Motorräder mit CAN-Bus vorhanden sein. Das braucht man nämlich für jedes moderne Motorrad...

    -> Vielleicht solltest Du auch mal etwas sauberer argumentieren...?

    ...

    Wenn das anlegen einer externen Spannung an den Fremdstartpunkten (direkt mit der Batterie verbunden) ein Problem erzeugen würde gäbe es diese Option nicht.

    ... wer weiß was er tut da er das technische Wissen und entsprechende Erfahrung hat nutzt andere Wege ...

    Sorry Frank, aber so kann man das nicht ganz stehen lassen...

    Das Anlegen einer externen Spannung an den Fremdstartpunkten (direkt mit der Batterie verbunden) ist erstmal ja genau so gedacht, dafür sind diese Fremdstartpunkte schließlich da.

    Der entscheidende Punkt ist die Ladespannung, die das Ladegerät darüber an das gesamte Bordnetz anlegt. Wenn du direkt an den Batteriepolen lädst und die Batterie angeschlossen bleibt, hängen Steuergeräte, ABS, Kombiinstrument usw. elektrisch weiterhin an dieser Spannung.

    Bei einer normalen 12-V-Blei-/AGM-Batterie sind ungefähr 14,2–14,7 V während der Ladung völlig normal; solche Spannungen treten auch beim Fahren durch den Generator auf. Damit muss die Fahrzeugelektronik problemlos klarkommen. Kritisch wird es aber bei Ladegeräten, die besondere Modi benutzen, beispielsweise Entsulfatierung/Reconditioning mit Spannungsspitzen von 15,5–16 V oder mehr.

    Das kritische ist also die Höhe der Spannung, die angelegt wird. Insbesondere auch eventuell auftretende kurzzeitige Spannungsspitzen z. B. beim An- oder Abstecken des Ladegerätes.

    Zudem ist das Rumfummeln an dem etwas schwierig zugänglichen Pluspol der Fremdstartpunkte nicht ganz ungefährlich - mit einem schlecht isolierten Klemmanschluss des Kabels könnte man auch mal schnell einen fetten Kurzschluss und im Worst Case damit einen Fahrzeugbrand erzeugen.

    Ich bleibe da doch lieber auf der komfortablen und sicheren Seite mit dem Bordstecker - schon allein deswegen, weil mir das moderne Fritec- (/BMW) Ladegerät viel mehr Daten zum Batteriezustand anzeigt als die alten Ladegeräte mit einer simplen LED-Ampel.

    Trink am besten erst einmal einen kräftigen Hieb "Küstennebel" (oder was immer ihr da hinterm Deich zum Vorglühen nutzt...). :bier

    Ich denke mal, was Sigi meint ist eher: Wenn man sich ein neues Motorrad kauft und dessen Technik die Anschaffung eines neuen Ladegerätes sinnvoll macht, kauft man das Ladegerät eben mit dazu...

    Moin,

    hat schon mal jemand das 21" Windschild von Clearview eintragen lassen? https://www.clearviewshields.com/motorcycle-win…ent-windshield/

    Ich möchte vom 18" auf das 21" upgraden. Das 18" hatte ich schon mal eintragen lassen - war über die DOT Kennzeichnung kein Problem.

    Dem DEKRA-Prüfer meiner Werkstatt war das 21" aber "zu hoch" (wobei noch die Frage offen ist, woran das eigentlich exakt festgemacht wird - ich war bei der Begutachtung leider nicht persönlich dabei). Das "zu hoch" hängt übrigens nicht am aktuellen Fahrer, sondern an einem standardisierten "Augenpunkt" mit einem definierten Abstand zur Sitzfläche, da das auch für verschieden große Fahrer passen muss (nicht nur für den aktuellen Besitzer/Fahrer).

    (Wie das dann sowohl für einen 1,50m kleinen als auch 2,10 m hohen Fahrer passen soll - na ja...)

    Daher wäre ich sehr daran interessiert, ob jemand dieses 21" Windschild schon einmal eingetragen bekommen hat - und mit welchem Sitz etc..
    Das könnte mir sehr weiterhelfen.

    Zum mir bisher bekannten technischen Hintergrund:

    Der zentrale technische Maßstab für Motorrad-Windschilder ist das VdTÜV-Merkblatt 736 „Verkleidungen für Krafträder“ in Verbindung mit § 35b Abs. 2 StVZO. In aktuellen und älteren KBA-/TÜV-Gutachten für Motorradscheiben wird bei der Sichtfeldprüfung genau darauf verwiesen. Typische Formulierung: „Sichtfeldmessung gemäß VdTÜV-Merkblatt 736 i.V.m. § 35b StVZO – das Sichtfeld wird nicht eingeschränkt, die Sicht über die Scheibe ist gewährleistet.“

    Ich habe aber leider nicht dieses Merkblatt vorliegen, und somit keine weiteren Details - z.B. wie hoch der Augenpunkt genau definiert ist, und ab wo der gemessen wird (Sitzoberkante?).

    -> Anmerkung: "Sitzoberkante" würde bedeuten (was ja auch Sinn machen würde), dass die Höhe des montierten Sitzes ein wichtiger Einflussfaktor wäre, wie hoch die Scheibenoberkante denn sein darf?

    Gruss Carsten

    Die Technik, sowohl bei Motorrädern, als auch bei Batterien, hat sich in den letzten 52 Jahren nun mal geändert und weiterentwickelt - und das gilt demgemäß auch für Ladegeräte...

    Also, ja, es ist absolut normal, das man irgendwann auch mal ein Technologie-Update machen muss, wenn man moderne Motorräder fahren möchte.

    Alternative: Dann eben alte Motorräder ohne jeden neumodischen Technologie-Schnick-Schnack fahren!

    Zum besseren Verständnis noch etwas Theorie!

    Bei einer AGM-Fahrzeugbatterie ist Tiefentladung besonders ungünstig, weil sie eine Bleibatterie ist. Wird sie weit unter ihren normalen Entladebereich gezogen, laufen mehrere schädliche Prozesse ab.

    Der wichtigste ist die Sulfatierung: Beim Entladen entsteht Bleisulfat auf den Platten. Normalerweise wird es beim Laden wieder zurückgebildet. Bleibt die Batterie aber lange stark entladen, wachsen größere, härtere Bleisulfatkristalle. Diese lassen sich später nur noch teilweise zurückwandeln. Dadurch sinken Kapazität und Kaltstartstrom dauerhaft.

    Grob kann man bei einer 12-V-AGM sagen:

    Ruhespannung

    Zustand ungefähr

    12,7-12,9 Vvoll
    12,4 Vca. 70-80 %
    12,2 Vetwa 50 %
    12,0 Vstark entladen
    < 11,8 Vsehr tief entladen
    < 10,5 Vmindestens eine Zelle möglicherweise praktisch leer / kritischer Bereich
    < 9-10 Vmassive Tiefentladung

    Ein kurzer Ausrutscher auf beispielsweise 11,5 V, wenn die Batterie danach sofort wieder vollständig geladen wird, muss sie nicht gleich zerstören. Eine AGM, die dagegen beispielsweise mehrere Tage oder Wochen mit 8–10 V herumsteht, kann schon erheblichen dauerhaften Schaden nehmen.

    Zusätzlich kann bei extremer Entladung eine einzelne Zelle zuerst vollständig leer werden. Wird weiter Strom gezogen, kann es sogar zur Zellumkehr kommen – dann wird diese Zelle rückwärts gepolt. Das ist besonders zerstörerisch.

    Bei AGM kommt noch hinzu: Sie ist verschlossen und der Elektrolyt ist im Glasvlies gebunden. Bei falschem bzw. sehr aggressivem Wiederaufladen kann sie stark gasen. Verlorenes Wasser lässt sich nicht einfach nachfüllen.

    Das Fritec-Ladegerät wäre auch meine Empfehlung. Ich habe noch die Version als BMW-Ladegerät und bin damit sehr zufrieden - mein bisher bestes Ladegerät.

    Das Ladegerät hat den großen Vorteil, dass es Ladezustand und Ladestrom in einem kleinen Display anzeigt, und nicht einfach nur eine LED als Anzeige des Ladezustands nutzt. So kann man den Ladezustand und den Ladevorgang deutlich besser beurteilen.

    Check dann noch mal die Spannung der (unbelasteten) Batterie nach dem Vollladen. Die Spannungsanzeige (V=Volt) kannst Du im Kombi-Instrument einstellen, und sollte nach dem Einschalten, ohne laufenden Motor, im Bereich um die 12,7-12,9 V sein, dann ist die Batterie noch fit. Z.B. 12,3/12,4 V direkt nach dem Vollladen oder sogar absinkende Spannungswerte sind in der Regel ein Anzeichen für eine angeschlagene Batterie.

    -> Tiefentladungen mag die Batterie garnicht und können diese irreversibel schädigen.

    Hallo Walter,

    besser (und auch einfacher) wäre es, das Batterieladegerät an die serienmäßige Bordsteckdose an der linken Seite anzuschließen. (Muss dann aber ein CAN-Bus fähiges Ladegerät sein.).

    Über die Bordsteckdose wird dann vom Steuergerät nur die Batterieverbindung freigeschaltet, der Rest der Elektronik ist weggeschaltet und so gegen mögliche Überspannungen seitens des Ladegerätes geschützt.

    Beim Anschluss an die Fremdstartpole fällt dieser Schutz weg.

    (An die Bordsteckdose kommt man eigentlich auch leichter ran.)

    Gruss Carsten