Beiträge von PampaFrank

Du siehst das Forum als Gast - als registriertes Mitglied stehen dir alle Forenbereiche zur Verfügung. Wir freuen uns auf dich!

Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

    Moin in die Runde,

    mich hat das Nostalgievirus befallen. Vielleicht möchte ich meine optimierte R18 FE, Erstzulassung 3/2021, 6000Km im nächsten Frühjahr verkaufen und mir von dem Erlös eine Kawasaki Z900 von 1976 zulegen - so einen "Ofen" hatte ich noch nie, Chopper/Cruiser schon einige. Ich habe auf mobile.de geschaut, wie die Marktlage ist. Es scheint, als würde es gerade ein Überangebot von gebrauchten R18 geben. Die Preise erscheinen mir mit um die 13.000€ auch recht niedrig, was mich inzwischen nicht mehr überrascht. Hat hier jemand Erfahrungen mit dem oder sogar tiefere Einblicke in den Verkauf von R18 FEs und kann mir vielleicht etwas zu den Verkaufsaussichten mitteilen? Das wäre mir eine große Hilfe.

    Viele Grüße

    Frank

    Hier ein paar Eindrücke von dem Soziusgepäckträger und den Seitenkoffern an meiner R18 zusammen mit dem Day Rider Einzelsitz.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Hallo Achim,

    auch ich habe den Day Rider Sitz. Eigentlich mag ich Anbauteile nicht so gerne. Da ich aber meist irgendein Gepäck zu transportieren habe, nutze ich den schwarzen Soziusgepäckträger von Wunderlich und die ledernen Seitenkoffer von BC Bike Parts, die an recht unauffälligen Klick-Fix-Trägern hängen. Das Ganze macht auf mich einen recht harmonischen Eindruck.

    Viele Grüße

    Frank

    Anfang März habe ich meine R18 FE nach Reaktivierung der RFH vom Händler abgeholt, bei dem sie über den Winter gestanden hat. Als "Entschädigung" habe ich kein Zubehör oder Bekleidung gewählt - das, was ich haben will, habe ich. Stattdessen bat ich um eine Garantieverlängerung um 2 Jahre, die ich auch bekommen habe. Meine R18 fahre ich weiterhin gerne. Dass meine Freude daran wegen der "Kinderkrankheiten" und nicht abreißenden schlechten Nachrichten allerdings doch etwas getrübt ist, zeigt sich daran, dass ich vermehrt mit meiner 43 Jahre alten Moto Guzzi LeMans 3 unterwegs bin, die ich über den Winter flott gemacht habe - unglaublich, wie geschmeidig und leicht das Alteisen rennt. Vor Ostern kommt noch eine neue Kawasaki W800 zu meiner kleinen Sammlung hinzu - schon das 1. Probesitzen war eine Art "Götterdämmerung", als sei das Mopped für mich maßgeschneidert. Mit Kawasaki habe ich mit meinen bisher 3 Motorrädern (Chopper/Cruiser) in den letzten 40 Jahren ausschließlich äußerst gute Erfahrungen gemacht. Mal sehen, wie lange ich die BMW noch behalte ...

    Moin in die Runde,

    ich habe die Windschildversteller aus Aluminium von Sven an meiner R18 FE verbaut. Ich bin sehr beeindruckt von der sehr durchdachten Konstruktion und der Qualität der Teile. Der Anbau war für mich problemlos. Alles passt, wie es soll und lässt sich leicht bedienen. Den Verstellbereich finde ich erfreulich groß. (Nein, ich bekomme keine Provison für neue Interessenten.)

    Und an dieser Stelle beginnt das "Getüftel": Ich fahre ja am liebsten ohne Windschild, nur mein Rücken mag das nicht immer klaglos hinnehmen. Der kleine Schild nimmt in jeder Position bei meiner Größe von 1,78m den Druck gut vom Rücken. Zur Regulation der Windgeräusche und Verwirbelungen ist dann freudiges Experimentieren nötig - wie bei allen Windschilden, die ich bisher an verschiedenen Motorrädern ausprobiert habe, finde ich. Für den kleinen Windschild an meiner BMW fand ich eine größere Schrägstellung (bis zum Anschlag des Verstellers) am günstigsten. Mein Kopf im Schuberth C4 wird ohne Verwirbelung umströmt und der Winddruck ist ok. Ohne Schild ist es allerdings leiser. Mit dem C5 von Schuberth ist die Situation wieder eine andere. Hier habe ich die beste Position des Schildes noch nicht gefunden.

    Ich habe auch noch den mittleren Windschild von BMW. Der benötigt bei mir eine ganz andere Position, nämlich steiler als in der Originalposition. In letzterer rattert der Helm auf dem Kopf. Das Rattern verschwindet fast völlig in der steileren Position. Der Winddruck ist insgesamt deutlich reduziert. Das Geräusch ist ok. Einen großen Schild mag ich nicht verbauen, auch, weil ich die Blinker nicht vom Lenker nach unten verlegen will. Ich kann mir vorstellen, dass dies noch einiges an Komfort bringen würde, ähnlich wie mit dem originalen Schild bei meiner Kawasaki VN 900. Aber auch letzteres ist nicht unkritisch. Auf meiner Kawasaki habe ich, je nach Windsituation und trotz der Größe des Schildes gelegentlich mit einem leicht ratternden Helm zu tun.

    Ich füge noch ein paar auf die Schnelle geknipste Bilder an. Entstanden sind die bei der Abgabe meines "Moppeds" bei BMW zur Reparatur der RFH. Hoffentlich wird das Motorrad bis Anfang März fertig sein. Bis dahin werde ich an meiner neuen betagten Guzzi schrauben. Wenn ich nicht selbst Feuer lege, brennt da nichts ...


    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.


    ... ach ja, Nachtrag: So, wie in den Bildern zu sehen, geht die BMW im März 2025 auch zum TÜV. Ich bin gespannt, wie das ausgeht ...

    Moin in die Runde,

    mit Blick auf die Schwierigkeiten, die mir meine R18FE bereitet (hat), habe ich nun zu einem einfachen und hochwirksamen Trick gegriffen, der mich sehr beruhigt: Ich habe mir kürzlich eine Moto Guzzi Le Mans III zugelegt. Es ist (etwas pointiert ausgedrückt) wie mit meiner ersten, damals brandneuen Guzzi:

    Eine Runde fahren - staunen, rätseln, recherchieren - eine Runde schrauben ...

    Und ich sage Euch, die Guzziforen sind voll von Beiträgen rätselnder Fahrer und Fahrerinnen. Einer hat es in etwa so auf den Punkt gebracht: "Bei Moto Guzzi wird jeder Fahrer zum Mechaniker". Und auf Youtube gibt es unheimlich gute Anleitungen für den Hobbymechaniker.

    Und bei meiner ist Samstag der Anlasser und seine eigenwillige Funktionsbereitschaft dran. Dann folgt die Suche nach dem Ölleck, die Kupplung hört sich auch so seltsam an und dann fliegt die Kontaktzündung raus, die Vergaser werden optimiert und warum sich die luftunterstützte Gabel hartnäckig weigert, ihren Fülldruck preiszugeben, will auch ergründet werden ...

    Und das Schöne ist: ich kann ganz vieles selbst erledigen. Da wird jede Ausfahrt zur ultimativen Bestätigung eigenen Könnens. Wenn nur das Werkzeug im Gepäck nicht so schwer wäre ...

    Wie langweilig sind da doch die kleinen Allüren meiner BMW ...

    Jetzt weiß ich, wie ich künftig mein unrundes Laufverhalten und das Schleppmoment erkläre, wenn mich mal wieder "die Hexe angeschossen" hat - kein Schaden sondern alles hochmoderne Funktionen meines Laufapparates! Und das schöne Ventilrasseln bei der Dicken, das ich so liebe, kommt von einem Tongenerator, oder wie? Wo sitzen da dann eigentlich die Lautsprecher?

    Letztens habe ich mit einer Moto Guzzi Le Mans III geliebäugelt - ein sportliches Motorrad habe ich noch nie gefahren, eine Moto Guzzi schon. Da war noch alles "echt", oder? Zumindest hatte ich z.B. beim Blick durch die speziellen Glaszündkerzen bei der Vergaseroptimierung den Eindruck. Und wie schön das für mich als Hobbyschrauber war, erfolgreich die Unterbrecherkontakte einzustellen! Ich kann es nicht leugnen, ich bin wohl doch schon ziemlich alt ...

    Und jetzt im Ernst: Ich finde es hoch spannend, wieviel Grips in so einem modernen Motor steckt. Leider verstehe ich davon zu wenig. Ein ehrliches Danke für Deinen Beitrag, Klaus!

    Moin Sven,

    super Idee! Ich bin interessiert. "Vom "Gefühl her" würde ich die Variante aus Aluminium bevorzugen - klingt irgendwie "solider" als 3D-Druck und geklebt. Letztlich bin ich im Hinblick auf die Materiauswahl aber ziemlich "ahnungslos". Würdest Du zu den Vor- und Nachteilen der beiden Varianten was sagen und auch zu den ungefähren Preisen?

    Grüße

    Frank

    Moin Knut,

    ich habe an meinen Motorrädern (Tourer, Chopper, Cruiser) meistens große Windschilde gehabt. Egal, wie ich diese "gedreht und gewendet" habe, hatte ich immer deutliche Verwirbelungen am Helm, die zu sehr unangenehmem "Kopfrütteln" und erheblichem Lärm unter dem Helm geführt haben. Experimente an einer Indian Scout haben mich zu der Erkenntnis gebracht, dass kleine Windschilde, die den Luftstrom auf meinen Halsbereich lenken, nicht zum Kopfrütteln führen. Lauter als ohne Windschild ist das zwar auch und es ist auch wenig erfreulich, so ab 40 Km/h mit offenem Visier zu fahren. Der Windruck auf dem Oberkörper ist dafür verschwunden - das schont meine marode Wirbelsäule und das ist mein Ziel bei längeren Touren. Mit dem kleinen Windschild an der R18 ist meine Erfahrung die gleiche: Es ist zwar lauter als ohne, dafür ist der Oberkörper geschützt (ich fahre gelegentlich durchaus "schnell", also um 150 Km/h) ohne Kopfrütteln. Ich messe 1,78m und fahre mit Schuberth C3 und seit kurzem C5. Anders als der C3, scheint der C5 doch etwas zum Rütteln zu neigen - das muss ich aber noch intensiver testen.

    Optisch finde ich den kleinen maskierten Windschild mit schwarzem Halter sehr passend - der untere, beidseitig gekürzte Halter fällt so auch kaum auf, wenn ich ohne Schild fahre - was natürlich reine Geschmackssache ist. Ist der mittlere Windschild nicht auch breiter als der kleine? Wenn ja, würde ich prüfen, ob die Sichtbarkeit der Blinker in ihrer Originalposition beeinträchtigt wird.

    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Carsten, hallo Roland,

    danke für die Eure ausführlichen Antworten. Besonderen Dank an Dich, Roland für die sehr hilfreichen Bilder und die Hinweise zum TÜV. Entsprechend ermutigt, habe ich inzwischen einen kleinen maskierten Windschild samt schwarzem Träger beschafft und montiert. Die Sichtbarkeit der Blinker scheint mir gar nicht bis kaum eingeschränkt (das war mein größtes Bedenken). Die Probefahrt steht kurz bevor.

    Allzeit freudiges Cruisen wünscht Euch

    Frank

    Hallo Carsten,

    ja, bei Leebmann hatte ich mir alles zusammengesucht. Dort habe ich auch nachgefragt, ob die Blinker an der ursprünglichen Position verbleiben können. Leider kam als Antwort nur der Hinweis auf den Teilekatalog, nach dem die Blinker am unteren Windschildhalter verbaut werden müssen. Ob das mit der Betriebserlaubnis zusammenhängen könnte?

    Danke für Deine Antwort!

    Frank

    Hallo in die Runde!

    Nur für längere Fahrten möchte ich den originalen niedrigen Windschild an meiner R18 FE nachrüsten, der sich ja leicht montieren und demontieren lassen soll. Auf die Zusatzscheinwerfer will ich verzichten und - jetzt kommt der entscheidende Punkt - die vorderen Blinker sollen am Lenker verbeiben und nicht an den unteren Windschildhalter verlegt werden. Weiß jemand, ob etwas gegen dieses Vorgehen sprechen könnte, z.B. dass die Blinker am Lenker dann nicht hinreichend sichtbar sein könnten oder grundsätzlich die ABE erlischt, weil ich etwas anderes mache, als sich die BMW-Konstrukteure bzw. Designer vorgestellt haben? Tatsächlich liebäugel ich noch mit der Idee, den unteren Windschildhalter beidseitig auf ein Maß zu kürzen, dass für den sicheren Halt des Windschilds unbedingt erforderlich ist.

    Jetzt bin ich gespannt auf Eure Antworten.

    Frank

    Also, ich habe das in inzwischen 3 Motorräder verbaut bzw. verbauen lassen:

    TILSBERK | Notrufsystem DGUARD
    DGUARD ist dein Motorrad-Notrufsystem mit Diebstahlwarnung und Tourentagebuch-Funktion von TILSBERK. Sicher ankommen. Mit DGUARD bist du auf langen und kurzen…
    tilsberk.com

    Der Einbau des eigentlichen Moduls in meine R18FE war etwas fummelig aber machbar. Ich habe mich glücklicherweise noch nicht finden lassen müssen, habe aber den Eindruck, dass das System insgesamt vertrauenswürdig ist. Sehr schwach erinnere ich, dass auch eine Verbindung mit einem Kommunikationssystem im Helm möglich ist. Ich kann mich aber täuschen.

    In jedem Fall sind bei Nässe Präservative, kurz Pariser genannt, durchaus eine Empfehlung

    Sehleute und Seemänner haben damit Erfahrung.

    Nee, nicht unbedingt in dem Haus mit der roten Laterne.

    https://www.bobbyschenk.de/trick/trick42.html

    ... also, ich sehe es ja nicht als meine Aufgabe an, den von BMW verzapften Murks durch immer neuen, wenn auch genial-erfinderischen Murks zu verschlimmbessern. Bei den vielen Ideen, die bisher zu der Wasserempfindlichkeit der R18 geäußert wurden, könnte ich mir ja gleich eine überdimensionale, gut abgedichtete Hundehütte auf einem mit meiner BMW gelenkig verbundenem Fahrgestell bauen, unter der ich dann bei Regen fröhlich und trocken durch die Gegend poltern kann. Oder eine rollende Faltgarage, die sich per Regensensor automatisch aus dem Topcase heraus entfaltet? Alternativ wäre auch ein angetriebener Anhänger mit gut gekapseltem Elektromotor und hinreichend großer Batterie denkbar, von dem ich mich auf meinem Mopped im Falle des Falles durch den Regen schieben lassen könnte. Was würden solche Einzelabnahmen beim TÜV wohl kosten? Oder sollte ich besser gleich ein Start-up gründen? Macht wer mit?

    Ein Wechsel der Modi während der Fahrt (im Regen) ist bei meiner R18 auch nicht die Ursache. Inzwischen habe ich mich gefragt, ob die Störung auch durch undichtigkeitsbedingte Nebenluft auf der Ansaugseite verursacht werden könnte, wenn bei Regen Feuchtigkeitsnebel mit in den Motor gesogen werden. Leider bin ich mit meinem technischen (Un-)Verständnis ungefähr bei Vergasermotoren stehen geblieben. Ob das bei einem Motor mit Benzineinspritzung überhaupt möglich ist? Zumindest habe ich manchmal das Gefühl, dass der Motor auch bei trockenem Wetter etwas polterig-unrund läuft, habe das aber eher auf die bewegten Massen dieses großvolumigen Boxers geschoben als auf Nebenluft. Am Sonntag soll es in meiner Region wieder regnen. Ich werde dann wahrscheinlich die nächste Testfahrt unternehmen. Immerhin weiß ich jetzt, dass meine Bekleidung noch gut dicht hält und meine Ledertaschen noch keine neue Imprägnierung benötigen. Ich kann also ganz unbeschwert Proviant einpacken und zur Not eine Weile im Regen herumstehen, wenn "es" wieder passiert ...

    Ich hatte ja im letzten Jahr auch über die Wasserscheue meiner R18FE berichtet. Nach Einschaltung des BMW-Kundendienstes hat sich meine Werkstatt doch noch um Fehlersuche und -behebung bemüht. Es soll etwas an der Elektrik abgedichtet worden sein. Nachdem ich mein Mopped zurück hatte, habe ich gleich eine "Gartenschlauchprobe" gemacht und alles gewässert, was bei Regen von oben und durch Spritzwasser von unten nass werden könnte. Der Motor lief klaglos weiter. Ich war zunächst etwas beruhigt. Letzten Samstag hatte ich dann "endlich" Gelegenheit zu einer ordentlichen Regenfahrt. Nach ca. 10 Km Landstaßenfahrt ruckelte und stockte der Motor wieder - ganz besonders im Leerlauf und bei nedrigen Drehzahlen (unter 2000). Ich sah mich schon wieder, auf Trocknung wartend, am Straßenrand stehen. So schlimm wurde es dieses Mal nicht und es kamen auch keine Fehlermeldungen. Wie schon beim ersten Erlebnis dieser Art, hatte ich den Eindruck, dass sich das Problem mit zunehmender Motortemperatur "verflüchtigt" (ich bin 36 Km gefahren). Heute habe ich mich noch einmal in einen noch heftigeren Regen gestürzt in der Hoffnung, der Werkstatt eine "schöne Fehlermeldung" präsentieren zu können. Ich bin wirklich ratlos: Dieses Mal lief der Motor völlig unbeeindruckt von der Regendusche ...

    Hallo Frank,

    habe mir auch das dguard Notrufsystem zum Einbau in meine R 18 Bobber geholt. Was mir zum Einbau fehlt, ist ein Stromlaufplan bzw. die Info wo ich was am besten/sinnvollsten anschließen kann (Batterie, Zündstrom) und wie ich am besten das Kabel für den SOS-Taster verlege. Hast Du da weitere Information, Unterlagen oder Tipps für mich?

    Danke & Gruß

    Marcel

    Hallo Marcel,

    hier eine erste Reaktion auf Deine Frage: Eigentlich gibt es ja bloß die beiden Anschlusskabel für die Batterie und das Kabel zur "Klemme 15". Alle anderen Kabel sind mit dem Modul zu verbinden, ohne das dies fehleranfällig wäre. Am meisten gekämpft habe ich mit dem Einbau des Moduls. Vielleicht gibt es einen besseren Platz als das kleine Fach oberhalb der Batterie. Das Modul lässt sich dort auch nicht mit dem vorgesehenen Klebepad ankleben, da eine glatte Fläche fehlt. Ich habe die Befestigung mit kleinen Kabelbindern vorgenommen, die ich durch die Ecken des Moduls geführt habe und dann um geeignete Stellen in dem kleinen Fach gezogen habe. Vielleicht wäre auch etwas mit 2-Komponentenklebern oder ähnlichem gegangen. Ich wollte aber nichts machen, was sich nicht oder nur schwer wieder entfernen lässt. Anlässlich des Federbeinumbaus war es dann auch möglich, die Befestigung der innen liegenden Seite des Moduls per Kabelbinder vorzunehmen. Die Anschlüsse für die Stecker zeigen bei mir in Fahrtrichtung nach vorne. Die ewig langen Kabel habe ich unter dem zuvor abgenommenen Tank am Rahmen befestigt. Das Kabel für den + Pol habe ich an den Anschluss hinter dem rechten Seitendeckel angeschraubt. Mit dem Kabel für den - Pol bin ich von links direkt an die Batterie gegangen. Hinter dem linken Seitendeckel ist auch ein Zubehöranschluss. Dort habe ich das zuvor stark gekürzte und mit einem Rundstecker versehene Kabel für die Klemme 15 eingesteckt und isoliert. Ich muss noch einmal nachschauen, an welche Position des zweipoligen Zubehörsteckers ich das Kabel eingesteckt habe. Das System funktioniert und mein Händler hat bisher nicht die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen obwohl ich davon ausgehe, dass es eine elegantere Methode für den Einbau geben müsste ...

    Der GPS-Empfänger ließ sich bei mir gut am oberen Befestigungspunkt meines schwarzen Sturzbügels ankleben. Dort ist er nicht von Metall umgeben und fällt überhaupt nicht auf. Kabelführung wieder unter dem Tank entlang zum Modul. Den Taster habe ich links am Lenker angebracht. Das Kabel ließ sich durch die Öffnungen im Lenker mittels eines Drahtes durchziehen, durch die auch die Kabel für die Blinker laufen. Dann wieder unter dem Tank entlang zum Modul und fertig ist der Einbau.

    Soweit erst einmal. Ich schaue noch einmal nach dem Zubehörstecker (wird etwas dauern). Ansonsten bei Fragen einfach fragen. Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Einbau!

    Grüße

    Frank

    Ist es wirklich schon soweit, dass die R18 in ihren Varianten verramscht werden muss? Ich finde schon den von mir bei mobile.de beobachteten Preisverfall bei gebrauchten R18 Cruiser zum Fürchten. Vielleicht bin ich aber auch zu sehr verwöhnt durch die Preisstabilität meiner bisherigen Kawasakis. Mein aktuell noch von mir gehegtes Modell von 2006 - eigentlich auch eine "First Edition" der VN900 - , damaliger Neuwert um die 8.000€, wird derzeit für ca. 4.000€ (vor 2 Jahren hat mir ein Indian-Händler 4.500€ als Ankaufspreis genannt) und nicht selten auch für deutlich mehr angeboten. Was glaubt ihr: Werden die R18 Modelle schon zu Ladenhütern?