Beiträge von Xax

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

    Hallo Dominik,

    ich habe die "Lenkererhöhung" 25 mm verchromt von MT-Voigt verbaut.

    Zusätzlich brauchst du hier noch die verlängerten oberen Brems- und Kupplungsschlauch dazu.

    Ich habe ein paar Bilder angehängt, da kann man sehen, dass - zusammen mit dem OriginalRiser -

    sowohl die Lenkerhöhe etwas zunimmt, aber auch der Lenker näher an den Fahrer kommt.


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    Ich finde die etwas aufrechtere Sitzposition für mich besser (ca. 176cm).

    Die Version mit dem Beachbarlenker hatte ich auch erst überlegt, aber erstmal

    verschoben ...

    VG Axel

    Saint of Killers : ... und ich wüsste jetzt auch nicht, wo man an einer R18 die Scheibe montiert...

    Früher gabs in Erlangen bei Siemens noch die Lufthaken - die sind aber schon länger ausverkauft.

    Darum habe ich mir den unteren und oberen Windschutzscheibenhalter montiert und möchte jetzt auch

    eine Windschutzscheibe daran festschrauben.


    Anbei die 2 Möglichkeiten skizziert:

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    Mechanisch müßten beide Möglichkeiten ähnlich sein. Ich wollte nur wissen wie BMW das handhabt.

    VG Axel

    Hallo Miteinander,

    ich baue mir gerade eine Orginal BMW Windschutzuscheibe (niedrig) an mein Moped.

    Eigentlich banal, aber ich habe zu lange darüber nachgedacht wie herum die Stahlhülsen (zur Befestigung an Windschildhalter)

    angebaut werden sollen.

    Ich habe nur für eine GS eine Zeichnung gefunden, darauf wird die Stahlhülse zusammen mit der Schraube eingesteckt,


    In den Anleitungen finde ich zur R18 leider nichts dazu - vermutlich sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht .....

    Es gibt zwei Möglichkeiten:

    -zusammen mit der Schraube einstecken (quasi entgegen Fahrtrichtung) . Dann sind der Bund der Schraube und Bund der Stahlhülse aneinander ??

    -in Fahrtrichtung einstecken. Dann klemmt die Gummitülle zwischen Bund der Schraube und dem Bund der Stahlhülse. M.E. sinnvoll.


    Danke für eine Erleuchtung :freudensprung

    Axel

    bei uns hieß das den Reifen "Matchen".

    Ein guter Reifenmonteur sieht einen anormalen Höhenschlag bzw. die Notwendigkeit zum "Matchen"

    bereits beim Reifenwuchten am Rundlauf .... und sollte ein Rad das anschließend solche Probleme ergibt

    eigentlich nicht ausliefern.

    Fahrzeugdiagnose m. BMW- ICOM u.ä. / Fehler durch schwache Funkschlüsselbatterie


    Hier eine Info zur Fahrzeugdiagnose:

    Ich selbst benutze ein Original BMW ICOM Interface.

    Folgendes kann möglicherweise auch bei Verwendung anderer Diagnoseinterface zutreffen.


    Bis letztes Jahr hatte ich keinerlei Verbindungsprobleme mit Ista+ (BMW Software) über das Icom-Interface und OBD-Schnittstelle. Selbst das Programmupdate auf den aktuellen Softwarestand nach RFH-Instandsetzung hatte problemlos funktioniert (Anm.: meine R18 sieht solange die bei mir ist, kein "freundlicher" mehr. Die haben es geschafft beim KD (Hochheben?) die Hinterradschwinge stark zu verkratzen und den ABS-Sensorhalter zu beschädigen - ...und wollen es nicht gewesen sein...).

    Eine Bordspannungsunterstützung mittels Ladegerät verwende ich bei Diagnose immer.

    Nachdem ich mir jetzt die BMW (Kellermann) Bullet-Rücklichter montiert hatte, wollte ich diese mit Ista+ und ICOM anlernen. Anfangs ergab sich noch eine Verbindung mit meiner R18, die Diagnose brach aber nach kurzer Zeit ab, bzw. lief nicht zu Ende durch.

    Bei weiteren Verbindungsversuchen bekam ich keine Verbindung, mit diversen Fehlermeldungen in Ista+ (u.a. Hinweise auf möglichen Defekt Interface, Kabel, OBD-Schnittstelle, Steuergerät…). Ein Hinweis auf mögliche Probleme durch schwache Funkschlüsselbatterie erschien in der Software nicht. Ein zwischenzeitliches Starten erfolgte problemlos.

    Letztendlich blinkte nach mehreren Verbindungsversuchen, beim Anschalten der Zündung nur noch der rechte rote „Balken“ (DWA Leuchtdiode) im Kombiinstrument. Anm.: in meiner R18 ist keine Alarmanlage installiert.

    Durch mehr oder weniger Zufall kam ich darauf, dass die Ursache eine so gut wie leere Batterie (ca. 4 Jahre) des Funkschlüssels sein muss. Ich hatte den Funkschlüssel direkt auf die Antenne (bei abgebautem Sitz) gelegt – war vorher ca. 50 cm weiter weg - und plötzlich lies sich die Zündung wieder „normal“ einschalten.

    Seit dem Erneuern der Funkschlüssel-Batterie funktioniert die Diagnose wieder einwandfrei :freudensprung.

    Einen möglichen Hinweis im Kombiinstrument zum Erneuern der Funkschlüsselbatterie habe ich vielleicht übersehen, bzw. nicht abgefragt, da bei mir sowieseo der Service fällig ist und entsprechend im Kombiinstrument die Serviceanzeige dauernd aufleuchtete.

    Quintessenz: Die Funkschlüsselbatterie sollte regelmäßig erneuert werden. Spart auch bei der Diagnose möglicherweise viel Zeit.

    VG Axel

    Ich tippe auf Höhen oder Seitenschlag des neuen Reifens. Da hilft dann auch kein akurates auswuchten.

    Klingt nach Vorderrad...

    Kontrolliere ob der Reifen nach dem Aufpumpen gleichmäßig aus dem Felgenbett "rausgesprungen" ist. Sieht man am besten an den umlaufenden Linien am Reifen nahe Felgenbett.

    Dreh mal das (Vorder)rad händisch nach dem Aufbocken durch. Wenn das dann an der Reifenoberkante sichtbar "hüpft", hilft manchmal das "Matchen".

    Beim "Matchen" wird versucht durch Verdrehen des derzeitigen Reifensitzes auf der Felge (z.B. um 180°, 90°...) den bestmöglichen Ausgleich zwischen bestehendem Felgenschlag und Reifenschlag zu finden. Das "Matchen" hilft oft, erfordert natürlich jedesmal Radausbau und Wuchten.

    Anm.: Falls die Felge kreisrund läuft, nützt das "Matchen" vermutlich wenig. Dann brauchst Du vermutlich einen kreisrunden Reifen dazu.

    In seltenen Fällen gibt´s auch im Reifen - von aussen nicht sichtbare - Materialfehler die ein Vibrieren verursachen.

    Eine reine statische Unwucht mit lediglich 5 Gramm sollte (nach m.M.) bei 50 km/h eigentlich nicht bemerkbar sein (meine Erfahrung aus der Arbeit im Reifengewerbe).

    VG Axel

    Starter (=Anlasser) der R18:

    Das ist ein Anlasser wie er üblicherweise auch in den meisten PKW mit Verbrennungsmotoren verbaut ist.

    Der besteht aus einem Elektromotor mit angebautem Magnetschalter („kleineres sichtbares „Huckepackteil“).

    Der Magnetschalter zieht beim Starten über seinen starken Elektromagneten mechanisch über eine Einrückgabel die Welle des Elektromotors mit dem Ritzel nach vorne in Eingriff mit dem Zahnkranz der Schwungscheibe. Gleichzeitig schließt eine Kontaktbrücke im Magnetschalter und schaltet den Elektromotor ein (daher ist das dicke Stromversorgungskabel am Magnetschalter angeschraubt – auch auf dem Bild von Hotte sichtbar).

    Beim Loslassen des Starterknopfes wird die Welle des Elektromotors wieder zurückgezogen und das Ritzel ist nicht mehr im Eingriff mit dem Zahnkranz.


    Motor-Rückfahrhilfe

    Das ist im Prinzip ein starker Elektromotor (wie schon geschrieben wird dieser Elektromotortyp bei diversen kleineren BMWs als Starter eingebaut).

    Die Zuschaltung der entsprechenden Getriebezahnräder für den Rückwärtsganges erfolgt hier händisch über eine mechanische (Klauen-)Kupplung im Inneren des Getriebes (siehe Beitrag von Michel18), die mechanisch mit dem Wählhebel der Rückfahrhilfe auf der linken Fahrzeugseite betätigt/zugeschaltet wird.


    Hier noch ein Hinweis an die Selberschrauber:

    Das im Zuge des Einbaues des zusätzlichen Schutzrelais der Rückfahrhilfe stillgelegte Batteriekabel (ursprünglich von Batterieplus zu Steuergerät RFH führend) wurde in den BMW-Serviceinfos SI 0000612300 in den Ausgaben 01.2025/03.2025/06.2025 noch als Massekabel bezeichnet.

    Erst in der vierten Ausgabe wurde das ca. 10 mm² starke, direkt mit Batterieplus verbundene, Kabel jetzt richtigerweise als Pluskabel bezeichnet.

    Dieses Kabel (wird im Zuge der Aktion mit einer Art Gummipariser isoliert und unterhalb des RFH-Steuergerätes befestigt) darf keinesfalls Kontakt mit Masseteilen bekommen (Kurzschluß/Brandgefahr).


    AWOtreiber und Max-Josef

    Sorry musste nochmal sein, aber jetzt ist für mich als fast Rentner auch Sonn- bzw. Feiertag :radarkontrolle

    Hier mal ein Bild zu den Einbauplätzen auf der linken Getriebeseite:

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    Wer´s nicht glaubt, dass der Motor-Rückfahrhilfe und der Starter getrennt sind, und jetzt meint die Abdeckungen seien nur Attrappe, sollte halt die Abdeckungen zu seiner Erkenntnis mal abschrauben...:wgirl

    Viele Grüße Axel

    Ich halte einen 10er dagegen und ein Kaltgetränk falls wir uns mal irgendwo treffen.

    Der Motor-Rückfahrhilfe ist - wie ich schon geschrieben habe - z.B. bei der K1200 als Anlasser (= Starter) eingebaut.

    Bei der R18 dient der nur als Antrieb für die Rückfahrhilfe.

    Vorschlag:

    Der 10er geht als Spende für einen guten sozialen Zweck.

    VG Axel

    Auch wenn Michel18 meint, dass alle Motorradzeitschriften und die KI wissen, dass "BMW bei der R18 den Anlasser als Antrieb nutzt", erfolgt hier meine - ich hoffe freundliche - "Belehrung":freudensprung:

    Die Abbildung von Michel18 im vorhergehenden Beitrag zeigt die zur Funktion des Rückwärtsganges im Getriebe verbauten mechanischen Teile (ganz schön aufwändig ....).

    Der in der R18 als Antrieb für den Rückwärtsgang am Getriebe angeschraubte "Motor-Rückwärtsgang" hat die ET-Numner 12 41 9457327.

    Der gleiche Antrieb ist als "richtiger" Anlasser in diversen K1200, K1300, K1600... mit gleicher ET-Nummer eingebaut und wird bei diesen Modellen als "Starter" bezeichnet.

    Der Starter zum Anlassen des Motors ist bei der R18 ein anderes Bauteil - siehe Beitrag von Boxerrockser.

    Die unterschiedlichen Bezeichnungen für das gleiche Bauteil und unzureichende Recherchen haben wohl zu den technisch unzulänglichen Aussagen der Motorradzeitschriften :blablatypund KI :weia geführt.

    Viele Grüsse Axel

    Hallo miteinander

    Der Startermotor (=Anlasser) und der Motor-Rückfahrhilfe sind "zwei paar Stiefel".

    Das Steuergerät-Rückfahrhilfe (mit eingebautem Relais) steuert nur den Motor-Rückfahrhilfe an.


    Im Rahmen des Rückrufs wird ein zusätzliches Relais zu dem eingebauten Relais im Steuergerät-Rückfahrhilfe in Reihe geschaltet.

    Meines Erachtens:

    hat das den Sinn, dass falls das Relais im Steuergerät-Rückfahrhilfe an den Schaltkontakten "verklebt", dann

    noch das andere die Stromversorgung des Motors-Rückfahrhilfe auschalten kann (und so mögliche Überlastung mit Folgen verhindert werden können).

    Auch soll durch die Reihenschaltung verhindert werden, dass an den Schaltkontakten des Relais im Steuergerät dauernd Plus und Minus anliegen. Somit soll wohl elektrochemische Oxidation an diesen Schaltkontakten bei möglichem Feuchtigkeitseintritt verhindert werden.

    Viele Grüße Axel

    Wobei der Versicherung vom Grundsatz her schon daran interessiert ist Regress nehmen zu können.

    Wenn der Gutachter die Ursache nicht ermitteln kann spricht das nicht unbedingt für ihn, da gibt es Gute und aber auch vom Talent befreite.

    Michel18

    vom Grundsatz her hast Du recht.

    Aber aus meiner Erfahrung stehen auch die Versicherungsgutachter im Zeitstress. Die haben oftmals Festgehalt und müssen eine nicht geringe Anzahl an Fällen pro Monat abarbeiten.

    Externe Gutachter im Versicherungsauftrag (TÜV, GTÜ etc.) arbeiten oft für ein von den Organisationen vorab fest vereinbartes „Butterbrot“.

    So eine Brandursachenermittlung ist eigentlich immer sehr zeitaufwendig und führt nicht immer zu einem eindeutigen bzw. zufriedenstellenden Ergebnis.

    Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung (u.a. als „Gerichtsgutachter“ über 20 Jahre) sprechen, dass Brandschäden im freien Markt meist wie „heiße Kartoffeln“ behandelt wurden.

    Und ob sich ein von der Versicherung beauftragter Gutachter dann so in die hier doch sehr spezielle Materie hineinfuchst ….

    Wenn ich allein meine Zeit für die Recherche zusammenrechne ….

    Aber interessant wär`s schon, wie´s zu den „Röstaromen“ kam.

    Ich habe letzte Woche an BMW MÜ geschrieben und auf die fehlerhafte Beschreibung (Pluskabel ist als Massekabel bezeichnet) in der aktuellen Serviceinfo von 06/2025 hingewiesen.

    Diese Woche hat mir die zuständige Stelle u.a. freundlich geantwortet, dass sie bereits vorher darauf aufmerksam geworden waren und derzeit die Serviceinfo nochmals überarbeitet, und in Kürze neu veröffentlicht wird.

    Ein zusätzliches Abtrennen am Fremdstartpunkt ist nicht vorgesehen.

    Anbei ein Foto von dem gemäß bisheriger SI zu verwendenden jungfräulichen "Pariser" (Schrumpfschlauch) der das, vom RFH-Steuergerät abgeschraubte - jetzt doch - Pluskabel bzw. dessen Ende mit dem Kabelschuh vor einem evtl. Kontakt mit Masse schützen soll (siehe auch Fotos von Stefan S.). Befestigt gegen Vibrieren wirds gemäß SI mit Kabelbindern.

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    Auf jeden Fall werde ich an meiner FE das abmontierte Pluskabelende im Auge behalten ...

    Nur so als Ergänzung:

    Original geht bei meiner FE vom Fremdstartpunkt ein Kabel zu Batterie Plus und eines zum RFH-Steuergerät (beide auf einem gemeinsamen Kabelschuh).

    Gemäß mir bekannter Einbauanleitung wird beim Einbau des Zusatzrelais u.a. ein zusätzliches Kabel zum Fremdstartpunkt verlegt.

    Im Falle, dass das Originalkabel vom Fremdstartpunkt (=FSP) zum RFH-Steuergerät nicht am FSP entfernt wird (dann drei Kabel am Fremdstartpunkt), sehe ich die "Gefahr", dass bei ungenügender Sicherung bzw. Isolierung des am RFH-Steuergerät abgeschraubten Ende (im Bereich d. RFH-Steuergerätes) dort wohl Plus anliegt und, wenn dieses mit Masse in Verbindung kommt, ein Kurzschluß entstehen kann. In dem Falle ist keine Sicherung zwischen Batterie Plus und Masse .....

    Ich fahre jetzt Mal zum "Freundlichen"und lasse mir das mit dem dauerhaften Isolieren und Befestigen des Kabelstummels des "Massekabels" im Bereich des RFH-Steuergerätes erklären. :ablachen


    Anmerkung zum Sinn des Zusatzrelais:

    Soweit ich den Schaltplan mit dem Zusatzrelais verstehe, wird dieses in Reihe zum Relais des RFH-Steuergerätes geschalten. Hier ist wohl der Gedanke, dass wenn eins der Relais "verklebt", das andere noch die RFH ausschalten kann.


    Ich kenne den Schaltplan der Classic nicht. Insofern kann ich mir nur für meine FE Gedanken machen.

    Bitte an die Besitzer des eingebauten Zusatzrelaiskabelsatzes:

    Hat von euch schon mal jemand an dem eigentlich isolierten Kabelstummel geprüft ob hier nicht vielleicht doch eine Spannung anliegt?

    Wie schaut bei euch der Fremdstartpunkt aus? Sind nach dem Einbau des Zusatzrelais jetzt vielleicht 3 Kabel dran (2 x Original wie auf dem Bild) und noch das zusätzliche vom Zusatzrelaiskabelsatz?

    Für Infos bzw. Bilder wäre ich dankbar.

    Hier ein Bild von meiner FE im Originalzustand:

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    Hallo,

    das mit dem aktuellen „Kabelbrand“ sehe ich durchaus als bedenklich an. Ist ja die Fahrzeugseite wo die meisten "Nachbesserungs"-Arbeiten durchgeführt werden.

    Bei meinem Moped ist die Aktion noch nicht durchgeführt worden - ich warte lieber noch.


    BMW hat mittlerweile das Schreiben zur sicherheitsrelevanten RR-Aktion von 01/2025 zum 2. Mal mit Hinweisen zur Ausführung der Arbeiten ergänzt (03.2025/06.2025).

    Hierin wird u.a. - aus meiner Sicht sinngemäß - darauf hingewiesen,

    beim Nachrüsten des zusätzlichen Relais die Auswahl des richtigen Nachrüstkabelsatzes (ca. 15 cm Unterschied in der Länge) vorzunehmen. Der Verbau eines zu langen Kabelsatzes kann zu einer Schlaufenbildung beim Massekabel führen. Hier würde dann hauptsächlich im unteren Fahrzeugbereich die Gefahr bestehen, dass es zu einem Kontakt mit bewegten und heißen Bauteilen kommt.

    beim montagebedingten Entfernen von Kabelbindern soll darauf geachtet werden, dass keine Kabel beschädigt werden.

    es gibt eine Anweisung zur Kabelverlegung ohne Stilllegung der Rückfahrhilfe und eine andere für die Kabelverlegung mit Stilllegung der Rückfahrhilfe.

    das entfernte (Anm.: lt. BMW: Masse-) Kabel soll ausreichend isoliert und so befestigt werden, dass es zu keinem Kurzschluss kommen kann.


    Wie Trebron schon geschrieben hat, könnte auch ein Montagefehler den "Kabelbrand" verursacht haben. Ich würde hier BMW als Hersteller mit ins Boot holen. Inwieweit ein - von der Versicherung - beauftragter Sachverständiger eine aufwendige und somit teuere Ursachenforschung durchführt, hängt von seiner Beauftragung ab und ist wohl fraglich. Für die Kasko-Versicherung ist am einfachsten die Abrechnung auf Totalschadensbasis (Wiederbeschaffungswert abzgl. von "ihr" ermittelter Restwert). Sollte das jemand bei den "Nachbesserungs"-Arbeiten verbockt haben, ist´s wohl ein Haftpflichtschaden... :kotzgirl

    Grüße Xax

    Hallo Thilo,

    ich habe heute mal angefangen das MSG freizulegen (ich möchte die Daten auslesen).

    Bin aber noch nicht fertig. Ist beim erstenmal ein zeitaufwendiges Gebastel.

    Insofern hier die theoretisch nötigen Hauptarbeiten:

    - Batterie raus

    - Sitz ab

    - Heckrahmen ab

    - Federbein raus

    - Grundmodul / Diebstahlwarnanlage raus (sitzen auf oberem Batteriedeckel)

    - oberer Batteriedeckel raus (3 od. 4 (?) Schrauben tw. unter Kabelstrang, schlecht zugänglich)

    - Batteriehalter Schrauben oben lösen (4 Schrauben seitlich (2 vo u. 2 hi, auf rechter Seite)

    - Batteriehalter Schrauben unten lösen (3, davon 2 von innen u. 1 von unten)

    - Motorsteuergerät 2 x Steckverbinder lösen u. nach oben ausbauen


    Einbau entsprechend andersherum.

    Anm.: Div. vorher entfernte Kabelbinder müssen erneuert werden.

    Hatte ich mir einfacher vorgestellt....:drinki

    VG Axel