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Michelin Commander 3 Touring auf der Classic

  • Hier ein kleines Infovideo zum Commander 3 Touring auf der R18 Classic. Entspricht nicht der FE-Variante


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  • Dürfte unterschiedlich sein, bei mir Bridgestone.

    Ich denke, die Bestückung dürfte für die Meisten auch Piepenschneider sein.

    Oder fährt jemand im Grenzbereich und testet das?

    Lassen sie mich Arzt, ich bin durch!

  • Dürfte unterschiedlich sein, bei mir Bridgestone.

    Ich denke, die Bestückung dürfte für die Meisten auch Piepenschneider sein.

    Oder fährt jemand im Grenzbereich und testet das?

    Seh ich genauso wie du - auch wenn es dazu andere Meinungen hier gibt:

    - dieses Motorrad ist nun wirklich nicht dazu gedacht, Grenzbereiche zu testen

    - außerdem gehe ich mal davon aus, dass nur die allerwenigsten hier in der Lage sind, in solche Bereiche vorzustoßen.

    Von daher ist das glaube ich völlig egal, ob Bridgestone oder Michelin oder auch eine anderer Hersteller - mag bei dem einen oder anderen Kopfsache sein, mehr sicherlich nicht...

    Für mich spielt bei der Gummi-Wahl eher die Haltbarkeit eine Rolle, bei der gibt es schon Unterschiede

  • dieses Motorrad ist nun wirklich nicht dazu gedacht, Grenzbereiche zu testen

    ........

    Für mich spielt bei der Gummi-Wahl eher die Haltbarkeit eine Rolle

    Moin,

    alleine schon die max. Schräglage setzt den Experimenten ja früher ein Ende, als es die Eigenschaften des Reifens tun.


    Und das Ausloten des Grenzbereichs bei "nasser Fahrbahn" gelingt vergleichshalber nur auf entsprechend befeuchteten Teststrecken mit einer bestimmten Asphaltgüte. Das ändert sich an jeder anderen Strecke doch laufend und ist nicht "wirklich" vergleichbar.


    Da ist die Frage der Haltbarkeit schon eine ganz andere, die sich in Unterschieden von einigen 1000km ausdrücken kann.

    Grüße Thilo :ichbinalt

  • Hallo liebe Freunde!


    Da ich schon das ganze Leben lang Reifenhändler und Biker bin, lese ich das Thema Reifen immer gerne mit.

    Hie und da versuche ich aufzuklären, ganz ohne rosarote Brille für das eine oder andere Produkt bzw. Reifenmarke.


    "Was ist der Beste Reifen für mein Bike?? "


    Diese Frage bekomme ich seit über 30 Jahren fast täglich in den warmen Monaten gestellt.


    Jeder Mensch ist anders, so auch seine Vorstellungen! Wie auch hier schon zu lesen...


    Nun zur R18:


    Erstausrüstung zur Zeit nur zwei Marken: Bridgestone und Michelin


    Bridgestone: Sehr weiche Karkasse, dadurch guter Komfort, sensationeller Grip, speziell bei Nässe TOP

    Michelin: Sehr speziell für schweres Eisen aus den USA ausgelegt, sprich lange Lebensdauer, daher auf Nässe FLOP


    Nässe Flop: heißt nicht automatisch, daß die R18 bei nasser Fahrbahn in der warmen Garage bleiben muss!

    Jedoch ist Vorsicht geboten, wenn wir zum Beispiel auf unbekannter Strecke zu schnell in eine heikle Kurve kommen,

    da werden mit Fahrer die 450 KG der R18 zum Geschoß..


    Woher weiß ich das wohl??

    Grins... bei weit über 200000 km mit den verschiedensten Harley's kamen mir schon öferters die sprichwörtlichen Augen raus...!


    Schönen Sonnag euch allen!


    Willi


    PS: Allzeit gute Fahrt!!

  • Moin Willi,


    danke für die Info‘s!

    Ich hab den Michelin drauf und bin grundsätzlich zufrieden: bei Nässe interessiert mich das Fahrverhalten nicht wirklich, da ich ein schön Wetter Fahrer bin (vor allem was die R18 angeht) 😉

    Mir ist bei der letzten Tour aufgefallen, dass der Michelin auf „unruhigem“ Asphalt (richtig aufgefallen als wir durch eine Altstadt gefahren sind, dort war nicht geteert, sondern Beton Platten verlegt...) nicht so rund läuft wie ich das bei den Reifen von meiner 9T usw. kenne. Ich beschreibe das mal so: es fällt schwer die Spur zu halten (bin da kein Fachmann...). Kannst du das vielleicht als Experte erklären?

  • JuNi


    Da der Michelin eine eher „eierförmige“ Karkasse hat, liegt beim Geradeausfahren nur relativ wenig Reifen auf der Fahrbahn auf, deshalb ist er nervöser als ein Reifen mit eher halbkreisförmig geformter Karkasse.


    Vorteil des Michelin: In großer Schräglage mehr Gummi am Asphalt. Dieser Vorteil wird bei der R18 aber relativ egal sein....


    Der Reifen ist die einzige Verbindung zwischen Motorrad und Strasse. Zwei Flächen, kleiner als eine Kinderhand halten Dich im Sattel und am Leben....


    Sorry für meinen erhobenen Finger!! Habe in den vergangenen Jahrzehnten schon eine Handvoll Freunde zu Grabe getragen, nur weil der Reifen „mir immer egal“ war.

  • Ich habe bei mir im Vertrieb alle Testsieger auf Lager!!!


    Der Kunde kommt zu uns und will den „Testsieger xY“ aus dem Test der Zeitschrift xY

    dann bekommt er den xY Reifen halt.


    Viele krallen sich an Tests fest als sei es die Bibel. Ein Reifen passt sehr gut zu Motorrad A,

    der gleiche Reifen macht auf Motorrad B nur Probleme. Die Entwicklung eines Motorradreifens

    ist eine Wissenschaft aus Physik und Chemie zugleich.


    Selbst bei Cruiser ist die Bandbreite groß. Eine BMW R18 ist eine ganz andere Hausnummer als eine Harley Sportster 883 zum Beispiel.


    Dann kommt noch der Typ „Fahrer“ dazu. Es gibt die gemütlichen Sonntagsfahrer die nur bei 20 Grad und Sonnenschein raus gehen auf die Bahn. Dann gibt es Piloten, so blöd wie ich es bin, der legt sich am Samstag auf seiner Hausstrecke auf die Lauer um mit seiner 370 Kilo schweren 1900er Harley Police, GS Fahrer zu jagen.


    Will damit nur sagen, so unterschiedlich sind die Ansprüche an den Gummi.


    Der Michelin ist ein guter Reifen, gar keine Frage, in allen Lebenslagen. Nur bei Nässe bin ich halt im Zweifel.... ABER DAS IST NUR MEINE EIGENE BESCHEIDENE MEINUNG


    Sorry liebe Freunde für die lange Antwort. Werde mich bessern....


    Willi

  • Moin,


    ich habe mal versucht, den Zielkonflikt graphisch darzustellen, wobei die Kategorisierung natürlich noch alle Eigenschaften mit einbezieht,

    als es der bloße Begriff hergibt. Der "Fahrer" ist ja nicht nur bloß das, sondern seine Fähigkeiten, aber auch sein Gewicht etc.


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    Den Reifentest, der dem Michelin einanderes Ergebnis bescheinigt, als es Deine Ansicht ist, Willi, kenne ich auch.

    Das bestärkt mich nur in der Annahme, daß es eben keine allgemeingültigen Ergebnisse, sondern nur Momentaufnahmenen der grade herrschenden Bedingungen sein können.

    Ich schrieb ja bereits, daß das max. Schräglagevermögen der R18 die max. mögliche Kurvengeschwindigkeit, bzw. den dadurch bedingten kleinsten (eher großen) Kurvenradius auf ein Niveau begrenzt, der die Haftungsgrenze bei nasser Fahrbahn der Reifen nicht aufbraucht.

    Ausnahme ist natürlich Aquaplaning in einer Kurve... das ist der GAU...


    Wenn wir uns also mit der R18 und Tempo 60-80 max. durch so eine enge Kurve "hindurcharbeiten" können sind andere Modelle da deutlich schneller: Weil ich den Vergleich kenne: die K1600 GTL hat da deutlich mehr zu bieten, was den Schräglagen/Vmax Quotient angeht.

    Da kommt man auch eher am an den Punkt, wo es u.U. dann auch schief gehen kann, wenn man es übertreibt...


    Ich bin allerdings immer wieder überrascht, was z.B. beim Moto-GP noch für Geschwindigkeiten & Schräglagen gefahren werden, wenn das bei strömendem Regen stattfindet.

    Grüße Thilo :ichbinalt

  • Rennregenreifen müssen in der Regel auch nur <200 km halten, dafür ist die Gummimischung

    ausgelegt.


    Thilo, ich bin bei Dir! Der größte Schwachpunkt beim Motorradfahren ist der Fahrer!!!


    Da hilft der beste Reifen nichts.....


    Willi

  • Genau wie beim Computer: der beste Rechner nutzt nix, wenn ein Ahnungsloser davor sitzt 😉

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