Unfälle im Harz

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Wir haben jedes Wochenende mindestens einen Unfall im Harz.

    So auch wieder Pfingsten.

    Ich fahre, am Wochenende, mit viel Abstand, durch den Harz.

    Die R18 ist schon sehr breit. Es kam mir letzte Woche eine Autokolonne, 4 Pkw, ca. 60 km/h, auf grader Strecke, aus Richtung Clausthal entgegen. Dahinter ein Sportmotorrad.

    Meine Straßenseite frei. Da überholt der "Handgasaffe" plötzlich die Autos und kommt mir auf meiner Spur entgegen.

    Die R18 ist doch nicht zu übersehen oder, ob er glaubte, daß 2 Kräder Platz haben. Ich mußte zum rechten Rand rüber.

    Wenn ich in diesem Augenblick auf meinen Tacho oder auf das Navi geschaut hätte, hätte ich ihn umgefahren.

    Die R18 ist kein Sportgerät. Hochschauen, den Kerl sehen, kurze Schrecksekunde...., und wie mit der Bonneville, einfach mal nach rechts rüber kippen, ist nicht.

    Du mußt Dich auf dem Sitz aufrichten und dann die R18 "drücken", so schnell reagiert die, aufgrund von 450 kg, nicht.

    Grade noch so gepaßt.

    Da kannste nichts machen und bist unschuldig tot oder verletzt. Überhaupt die Dänen und viele "junge" Biker, fahren, wie die "Säue".

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Und alle vier Unfälle durch Eigenverschulden. Was für Bekloppte fahren da durch den Harz.

    Jau...., und schon wieder......, da brauchen wir uns nicht wundern, wenn der Harz irgendwann mal für Kräder gesperrt wird.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hotte (29. Mai 2026 um 12:51)

  • Es gibt da auch noch den Trick mit dem Lenker drücken (lernt man beim Sicherheitstraining) - damit geht das Ausweichen dann eigentlich ruck-zuck.

    Um in solchen Situationen sicher und schnell reagieren zu können, sollte man halbwegs regelmäßig ein Motorrad-Sicherheitstraining mitmachen, damit sich die Abläufe festsetzen und immer mal wieder geübt und aufgefrischt werden.

    Ich fahre seit über 45 Jahren Motorrad, mit inzwischen mehreren hunderttausend Kilometern auf dem Buckel, und mache trotzdem immer mal wieder ein Sicherheitstraining mit, um die Notfall-Abläufe aufzufrischen und erneut zu üben, damit sie Fall des Falles automatisch abgespult werden können.

  • Mag jetzt provokativ sein, aber wenn es im östlichen Teil vom Harz war, dann lag es am IQ, der ist einfach nicht ganz so hoch wie anders wo.

    Im Harz ( Wurmberg - Niedersachsen ) fahr ich daher höchstens Ski und am liebsten spät Abends und bei Flutlicht


    Schlimm ist auch der Umstand, dass im Osten regelmäßig Fahrradfahrer trotz Gegenverkehr überholt werden und dabei der Gegenverkehr entweder zu einer Vollbremsung oder zu einem Ausweichen auf den Grünstreifen gezwungen wird.

    Schon hunderte mal erlebt.

    Da muss man doch einen an der Waffel oder keinen messbaren IQ haben, wenn man so was macht ? :denk

    Einmal editiert, zuletzt von Michel18 (29. Mai 2026 um 22:38)

  • Wenn ich mich aus eigener Schuld aufs Maul lege, dann ist das halt so. Wenn aber irgendwelche Deppen meinen, die Straße ist eine Rennstrecke und andere gefährden hakt es bei mir aus. Daher meide ich bei gutem Wetter grundsätzlich solche Hotspots.

  • Hallo Hotte

    Da simme ich dir zu.. die R18 cruiser einfach mal rumreißen ist einfach nicht drin. Vorallem in der Kurve geht da nix..

    Ich fahre öfter mal durch den Harz, ist ja wie eine Haus-Tour..

    Vorallem in Kurven plane ich Motorräder, die mir entgegen kommen können so ein, dass diese quasi mit dem Bike und ihrem Oberkörper auf meiner Spur sind.. Ergo fahre ich nicht mal bis in die Mitte meiner Spur..

    Das hat schon oft einen Aufprall verhindert.


    Schöne Grüße aus Braunschweig

    ..hier, um Erfahrungen und Wissen zu teilen.. 8)

  • War grad Pfingsten dort.Und ja,was da rum fährt ist schon lebensmüde.Bin dann völlig abseits vom mainstream gekurvt.

    Bei meiener Abfahrt bin ich um 8.00 aufgestiegen und ganz bewusst langsam unterwegs gewesen.Zum einen,ich war sogar um diese Uhrzeit nicht alleine in dem Kurvenparadies und zu meiner Verwunderung,viele hatten Plauze und graue Haare.

    Meine Strategie dort war...lass ein Auto Deiner Wahl vorweg fahren und gehörigen Abstand.Hab ihm durch meine Fahrweise signalisiert das ich ihn nicht überholen will.Er hatte freie Sicht und ich einen Rammbock vorweg und konnte die Kurven nehmen wie sie mir gefielen.

    In solchen Gegenden oder bei solchen Verkehrsteilnehmer bin nur ich in der Lage mich zu schützen.

    Bleibt gesund und fahrt schön gediegen....die anderen sind nicht belehrbar und trotzdem kann ich sie gut verstehen......:jacksparrow

  • Ich gestehe, dass ich inzwischen an Tagen mit „Motorrad- Kaiserwetter“ nur mehr sehr ungern an Feiertagen oder auch nur Wochenenden in den berüchtigten Gegenden fahre. Lieber einfach mal unter der Woche. Den Feiertag sitze ich dann lieber beim BBQ oder unter Verwendung des Pizzaofens und der Bierzapfanlage auf der Terrasse….

    Von race to cruise

  • Da ich im Harz meist nur 60 - 80 km/h fahre, hab ich nicht den Wunsch oder Druck, einen Bürgerkäfig zu überholen und man fährt entspannter. Wir sind neulich beim R18-Treffen auch so gefahren und brauchten kein einiges Auto überholen.

  • Früher habe ich alles überholt was nicht bei 2 auf dem Baum war, aber nur um ungestörte Sicht auf den schönen Wald zu haben, aber beides geht ja nun leider nicht mehr ( bzw. nur noch im Schwarzwald ), seit es im Harz keine Bäume mehr gibt.

    Die Rammbock Variante ist da optisch kein Nachteil mehr, andererseits aber dem Grunde nach ja abartig, wenn man so was heutzutage braucht um sein Hobby sicher ausüben zu können.

    Früher hat man sich gegrüßt und zugewunken...


    Dann fehlt dann nur noch die Truppe Bodyguards, wenn man den Weihnachtsmarktbesuch unbeschadet überleben möchte. :weia


    Ich plädiere daher eher für einen IQ Test, sowohl bei der Führerscheinprüfung als auch beim Befahren schöner Motorradstrecken.

    By the way, würde beim Kinder in die Welt setzen auch nicht schaden.

    Wer den IQ Test oder Eignungstest ( nüchtern, keine Drogen etc. ) nicht besteht und Kinder in Umlauf bringt, kein Problem - nicht verboten, aber dann gibt es halt kein Kindergeld oder sonstige Zuwendungen.

    Gefühlt 50 % müssen wenden, der Rest kann dafür sein Hobby ( nahezu ) gefahrlos genießen und die Notaufnahme in den umliegenden Kliniken können sich um wichtigeres kümmern, als um Hirn lose Dummies und ihre Opfer.

  • Die Selbstmordfraktion fährt weiter:


    Fr. 05.06.2026 Harz

    Hahnenklee. Freitagmittag ist es um 12.50 Uhr auf der L516 zu einem schweren Motorradunfall gekommen. Das berichtet ein Sprecher der Polizei Goslar auf GZ-Nachfrage. Ein 25-Jähriger aus Kürten (NRW) war mit seiner Suzuki (Kennzeichen GL) von Hahnenklee in Richtung Lautental unterwegs.

    Aus bisher unbekannter Ursache ist er in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Bei dem Sturz wird der junge Mann schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus in Wolfenbüttel geflogen. An dem Unfall waren keine weiteren Personen oder Fahrzeuge beteiligt. Vor Ort waren die Polizei Langelsheim, ein Rettungsdienst sowie der Rettungshubschrauber.


    Harlingerode - Harz Samstagmittag kam es auf der K70 zwischen Oker und Harlingerode zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad. Der Unfall ereignete sich gegen 14 Uhr auf der Landstraße.

    Nach Angaben der Polizei Bad Harzburg ist eine Motorradfahrerin aus den Niederlanden aus Oker kommend Richtung Harlingerode gefahren, als sie plötzlich in einer engen Rechtskurve die Kontrolle über ihre Maschine verlor. Die 35Jährige kommt mit ihrem Motorrad zu Fall und gerät in den Gegenverkehr. Ein Ehepaar aus Ludwigshafen kam der Motorradfahrerin mit seinem Auto entgegen und konnte aufgrund der engen Fahrbahn nicht mehr ausweichen. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem die35-Jährige Niederländerin lebensgefährlich verletzt wird. Die Verletzte wird noch am Unfallort reanimiert, stirbt allerdings an ihren schweren Verletzungen.