Etwas mehr Schräglagenfreiheit

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Hallo Zusammen,

    aus der Classic möchte ich sicher keinen Wetzhobel machen, hätte aber doch gerne etwas mehr Schräglagenreserve. Offenbar bin ich auf den Cruisermodus noch nicht vollständig eingegroovt, denn ich setze immer mal wieder auf.

    Ich würde also gerne ein längeres Wilbers Federbein einbauen, und auch die letzen Zentimeterchen aus den Rädern rausholen. Für letzteres schwebt mir die 21"/18" Felgenkombination vor, entweder die Schmiederäder oder die der Roctane. Die Roctane-Räder sind nicht homologiert für die Classic, müssen somit beim TÜV vorgeführt werden, passen wird alles höchstwahrscheinlich.

    Bei den Schmiederädern bin ich mir stilistisch nicht sicher. Die kontrastgefrästen sehen auf meinem meiner Classic (schwarz mit Linierung + Motor schwarz) möglicherweise etwas wild aus, also doch besser die Chromvariante? Im Web habe ich nur ein Beispiel für die Chromräder an der Classic gefunden, allerdings nur in der 19"/16" Kombi. Sah zwar nett aus, bringt aber wohl keinen Zentimeter Erhöhung.

    Meine Fragen an das Forum:

    • Hat jemand vielleicht Bilder von einer Classic mit 21"/18"-Kombination (Schmiede- u/o Roctane Räder)
    • Kennt jemand zufällig die Reifendurchmesser oder Abrollumfänge der 16"/18"/19"/21"-Räder?

    Danke für die Antworten! :handshake

  • Moin Beemer, es würden auch die TTS Speichenfelgen (normal - habe ich, oder Big Spoke) in 21 u 18“ in Frage kommen. Ich bin damit mega zufrieden - sind sehr wertig und Du könntest damit hinten gleich auf 200er Breite gehen.

  • Moin Beemer, es würden auch die TTS Speichenfelgen (normal - habe ich, oder Big Spoke) in 21 u 18“ in Frage kommen. Ich bin damit mega zufrieden - sind sehr wertig und Du könntest damit hinten gleich auf 200er Breite gehen.

    Hallo Thies,

    Danke für den Hinweis. Ich habe bei dem "16" auf 19" Umrüstungsthread" ein Bild Deiner Maschine gesehen, das waren die 21/18" Speichenräder? Sah schon seeehr schön aus! Sehr klassisch, würde mir im Grunde liegen. Wenn ich nur nicht so speichen-polier-faul wäre!

    Breitreifen meide ich so gut ich kann, kostet ja auch Schräglage. Insofern sind mir die Ballonreifen auch nicht so recht.

    Gruß, Michael

  • Ohne das jetzt genau recherchiert zu haben, kann Dir ein Umbau auf größere Felgen eigentlich gar nichts bringen, denn da werden dann, als Ausgleich, einfach Reifen mit niedrigerem Querschnitt aufgezogen.

    Der Abrollumfang darf sich nicht, bzw. kaum, ändern, denn sonst geht Dein Tacho nicht mehr korrekt.

    Somit: Alles, was nicht eingetragen werden muss, nützt Dir nichts und wenn Du den Abrollumfang erhöhen willst, musst du auch eine Tachoangleichung durchführen (lassen) und das natürlich hinterher eintragen lassen.

  • Genau so ist es! Das was hier helfen kann ist der bereits angesprochene Umbau auf das um 2cm geänderte Wilbers- Federbein. Zudem hat man hier einen längeren Federweg. Ist hier im Forum bereits ausführlich besprochen worden.
    Zweitens, auch bereits mehrfach besprochen, Heckhöherlegung (z.Bsp. Mizu).
    Über Wilbers kann ich positiv berichten, ich habe das Federbein bei meiner verbaut. Tatsächlich deutlich mehr Komfort und ein um Klassen sensibler ansprechendes Federbein. Mehr Schräglagenfreiheit, wobei hier eher nur geringe Verbesserungen gegeben sind. Aber das reicht jetzt auf alle Fälle deutlich länger bis zum nächsten Nippeltausch.

    Von race to cruise

  • Ohne das jetzt genau recherchiert zu haben, kann Dir ein Umbau auf größere Felgen eigentlich gar nichts bringen, denn da werden dann, als Ausgleich, einfach Reifen mit niedrigerem Querschnitt aufgezogen.

    Der Abrollumfang darf sich nicht, bzw. kaum, ändern, denn sonst geht Dein Tacho nicht mehr korrekt.

    Somit: Alles, was nicht eingetragen werden muss, nützt Dir nichts und wenn Du den Abrollumfang erhöhen willst, musst du auch eine Tachoangleichung durchführen (lassen) und das natürlich hinterher eintragen lassen.

    Seruvs Kai,

    die Bemerkung über das Aufziehen von Niederquerschnittsreifen hat eine gewisse Logik. Das betrifft natürlich auch das ABS.

    Ich hätte mir noch vorstellen können, daß man man beim Händler irgendeinen Ausgleichsfaktor für den Durchmesser codieren lassen müßte.

  • Das ABS bzw. Steuergerät passt sich hier automatisch an, da es alles in gewissen Grenzen liegt. Daher auch keine manuelle Anpassung des Geschwindigkeitsmessers nötig.

    Und hinsichtlich der größeren Felgen und der These kein Unterschied in der tatsächlichen Höhe zu 19/16“ muss ich Dir widersprechen. A ist das messbar, b rechnerisch ermittelbar und auch c ganz einfach im Originalheckfender zu beobachten: der freie Federweg sinkt - reicht aber noch aus.

    Zudem kommet es auch auf die aufgezogenen Reifen an. Auf die 21“ TTS Felge passen die 120/70 als auch die 130/60 - mit unterschiedlichen Aussendurchmessern. Selbst Höhenunterscheide bei identischen Dimensionen zwischen unterschiedlichen Herstellern sind festzuhalten.

    Auch hinten gehen z.B. 200/50 R18 als auch 200/55 R18.

    Bei mir haben die großen Felgen ca. 1 - 1,5 cm mehr Bodenfreiheit an den Angstnippeln gebracht.

    Auch das Wilbers Nivomat pumpt sich wieder hoch und stellt den alten Bodenabstand wieder her. Kann aber nicht genau sagen, über welchen Effekt man redet. - 0,5 cm vielleicht? Er ist auf jedenfall spürbar und führt nicht zu einem „optischen Knick“ der Kardanwelle wie bei der Höherlegung, die jedoch am effektivsten ist.

    Trittbretter haben ggü. Rasten auch einen leicht positiven Effekt. Angstnippel abschleifen bringt auch nochmals was. Wenn die bis auf Flächen des Schlüsselmauls runter sind, dann ist immer nochmal eine kleine Reserve drin, bis die Bretter an sich schleifen. Fuß bei Bodenkontakt anheben, dann schrubben die auch nicht brutalst herunter sondern mit Augenmaß.

    Einiges geht, aber alles nicht die Welt. Denke bei 32 Grad Schräglage ist dennoch einfach Schluss.

  • Von einem Gespannbauer gibt es übrigens für die Gabelrohre eine 25 mm Verlängerung ("Gabelendstück"), die oben auf die Gabelrohre aufgeschraubt wird und es so ermöglicht, die Gabel 25 mm weiter nach unten zu schieben und so vorne die Bodenfreiheit erhöht.

    Da (bei K34) komplett unterhalb der Gabelverkleidung verborgen, ist die Lösung auch von aussen "unsichtbar".

    Mit ca. 300€ deutlich günstiger als ein 21" Vorderrad, und auch optisch unauffällig.

    Laut Hersteller kann das Ganze problemlos eingetragen werden.

    Wenn daran Interesse besteht, schau ich mal in meinen Emails nach den Kontaktdaten.

    Gruss Carsten

    2 Mal editiert, zuletzt von CarstenB (22. September 2025 um 17:55)

  • Gefunden! :-)

    Saxonia-Gespannbau
    Saxonia-Gespannbau ist ein gemeinsames Projekt des Karosserie- und Fahrzeugbau Waldmann und der Fahrzeugtechnik & Fahrzeugteile Altmann. Seit 2019 entwickeln…
    sidecar-saxonia.de

    (Anmerkung: Die Gabelendstücke sind auf der Webseite nicht beschrieben, Infos dazu gibt nur auf Nachfrage!)

    Kontakt: Sven Altmann

    Einmal editiert, zuletzt von CarstenB (22. September 2025 um 17:58)

  • Gefunden! :-)

    https://sidecar-saxonia.de

    (Anmerkung: Die Gabelendstücke sind auf der Webseite nicht beschrieben, Infos dazu gibt nur auf Nachfrage!)

    Kontakt: Sven Altmann

    Danke für den Input Carsten! Bei der Classic würde man das Distanzstück sicher sehen können?!

    Wäre aber überlegenswert, wenn man statt 21" nur 19" fahren wollte, aber ähnliche Bodenfreiheit erzielen will. Wäre noch nachzurechnen.

  • ...

    Zudem kommet es auch auf die aufgezogenen Reifen an. Auf die 21“ TTS Felge passen die 120/70 als auch die 130/60 - mit unterschiedlichen Aussendurchmessern. Selbst Höhenunterscheide bei identischen Dimensionen zwischen unterschiedlichen Herstellern sind festzuhalten.

    ...

    Hallo Thies,

    die Reifen werden einen deutlichen Einfluß auf die Fahrlage haben, nur dazu muß wissen, welche Reifengrößen zugelassen sind.

    Nehme ich die Daten aus dem BMW Motorrad Portal, sind bei der

    • Roctane auf der 21" Felge ein Reifen der Größe 120/70 montiert => woraus ein Abrolldurchmesser von 701 mm folgt
    • Standard auf der 19" Felge auch ein Reifen der Größe 120/70 montiert => woraus ein Abrolldurchmesser von 651 mm folgt

    Immerhin 25 mm Erhöhung vorne ...

  • ...die heben aber eben nur hinten an... sinnvollerweise sollte es dann vorne eigentlich auch höher gelegt werden, damit das Mopped wieder "gerade" steht.

    Achtung: Dann sollte man auch was mit dem Seitenständer machen (entsprechend dicke Unterlage drunterschrauben), sonst steht die Dicke NOCH schräger!

  • 15 mm sind jetzt nicht die Welt damit die Fure aus dem Gleichgewicht kommt, andere Möglichkeit wäre auch abzunehmen dann kommt der Hobel auch höher :-)

    Mit freundlichen Grüßen

    Gordon

  • Hallo Thies,

    die Reifen werden einen deutlichen Einfluß auf die Fahrlage haben, nur dazu muß wissen, welche Reifengrößen zugelassen sind.

    Einmal kurz eintragen lassen - genau wie möglicherweise abweichende Felgen.
    Alles kein Hexenwerk und auch nicht unfassbar teuer.

    Ich habe alle Umbauten eintragen lassen (nach und nach), da ich keinen Bock auf Papierkram in einer Kontrolle habe 😉

  • Ja, der Papierkram bei Kontrollen ist ärgerlich. Aber außer die J&H wollte weder TÜV noch bei der bisher einzigen Kontrolle (Österreich, Lechtal) jemand etwas Papier sehen. Wäre hauptsächlich das Wilbers Federbein gewesen. Das Ding ist schwarz und fällt damit nicht auf. Und für die J&H gibt es ein kleines rotes Plastikkärtchen, das nimmt nun mal echt keinen Platz weg.

    Von race to cruise