Wehret den Anfängen!

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Guten Morgen Jungs,

    ich fahre Motorrad auch, um meinen 71 Jahre altes Gehirn weiter zu trainieren und den Körper fit zu halten.

    Ich brauche kein Krad, was für mich denkt.

    Heute Morgen in der Zeitung:

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    Ich bin der Herr des Verfahrens und bestimme über das Krad und ich entscheide, was es tun soll/muß ... und nicht das Motorrad über mich.

    Ich bin nicht der Sozius, der einfach nur "mitfährt".

    Wenn es mal so weit ist, daß ich dieses nicht mehr kann, kaufe ich mir nen Tretroller und ziehe in den "Abendfrieden".

    Viele herzliche Grüße vom Rande des Nordharzes

    PS: Nur weniges lässt mich alle meine Sinne so unmittelbar empfinden wie das Motorradfahren.

    Es ist etwa so, wie nackt in einem Fluss zu schwimmen. Dipl.-Ing. Dr. Klaus Woltron

    Einmal editiert, zuletzt von Hotte (11. August 2025 um 09:38)

  • Sehe ich unkritisch - am Ende des Tages ist es IMMER meine Entscheidung.

    - Kommunikation im Helm - nein. Wäre bisweilen bei Touren interessant (Kommunikation mit anderen in der Gruppe), hat aber bisher auch mit Hupe, Lichthupe oder stehen bleiben geklappt.

    - Mucke im Helm - nein. Ich habe jetzt das zweite Mopped, das Musik über eigene Lautsprecher spielt und ich nutze auch das nur seltenst respektive über Land gar nicht.

    - Tempomat - geil, haben alle meine Moppeds

    - Abstandsradar hätte ich nie gekauft, bin aber mit dem System der "B" (war dabei) sehr zufrieden, da der Tempomat während des Schaltvorgangs erhalten bleibt und dabei auch nicht "reisst" (wie bei XT und Rocket)

    - ABS ist inzwischen Standard, war bei mir aber bis vor ein paar Jahren kein Thema (Moppeds zu alt). Ich könnte mich auch nicht erinnern, dass es jemals wirklich "bewusst" eingegriffen hat, von Tests und den immer wieder üblichen Bremsenjustierungen abgesehen. Ok, von den Bergtouren mit der XT bei echtem Mistwetter abgesehen. da war es echt gut. Normalerweise bin ich bei solchem Wetter aber gar nicht unterwegs...

    Und jetzt steht hier eben die B mit ihrem Drehrädchen - die Glotze ist zum Glück kein Dadsch. Nutze ich es? Nicht wirklich - am Anfang hab ich den Kram eingestellt, aber sonst mach ich nix.

    Resümee: die Jungs können aus meiner Sicht treiben, was sie wollen - wenn es die Akzeptanz bei der Jugend erhöht, soll es mir recht sein. Ansonsten entscheide ich aber immer selber, was ich nutze und was nicht.

    Period.

    Ciao - Peter

  • Moin Hotte, kann mich dir da nur anschließen. Alles was automatisch abläuft, gerät auch sehr schnell aus dem Blickfeld der Aufmerksamkeit. Für mich gehört da u.a. der "Autopilot" dazu. Selbst auf der Autobahn will ich dieses Hilfsmittel nicht nutzen. Bei meiner guten, alten WildStar steht mir das ja auch nicht zur Verfügung, und trotzdem macht das Fahren nach wie vor sehr viel Spaß.

    Genießen wir also weiterhin das PURE Vergnügen.:brauen:peacy

    Beste Grüße aus Taunusstein :zylinderboy

  • Ich sehe das als normale Entwicklung der Technik. Früher war der Mensch schneller als die Technik und musste auf deren Ergebnisse warten. Die Ein- und Ausgabe war dabei der geringste Zeitaufwand. Mit der Zeit kam immer besser Technik und die Schnittstelle zwischen Technik und Mensch ist die langlaufende Zeitkomponente. Deshalb wird es immer mehr Erfindungen geben, die Informationen an der Stelle ausgeben, an der diese ggf. benötigt werden und so ausgegeben, dass ich mehrere Sinne zur Wahrnehmung benötige. Die Sinne Sehen und Hören sind bereits gut ausgelastet, um die Menge an Informationen zu übertragen. Die Erweiterung auf ein haptisches Feedback ist die logische Konsequenz. Ob das wirklich zur Entlastung führt, muss jeder für sich entscheiden. Mit dieser Erweiterung geht auch eine neue Bedienung einher. Ein wenige Wischen hier, Einzelklick oder Doppelklick da und so weiter. Ob das wirklich für besseres Fahren sorgt, kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Ich fahre eine R18 Classic und schon da ist mir die Auswahl der Knöpfe, Funktionen und Informationen fast zu viel.

    Ich fahre Motorrad um alle Sinne mit Nicht-Alltags-Reizen zu fluten und damit den Alltag zu vergessen. Das Geräusch des Auspuffs, der schiefe Horizont beim Kurvenfahren, die Vibration im Lenker und im Sitz beim Beschleunigen, der Geruch vom Land (manchmal gut und manchmal schlecht) und manchmal auch der Geschmack von Viehzeug, dass mir in den Mund geflogen ist. Für mich gibt es da kaum Platz für Helfer, die einzelne Sinne "blockieren". Vielleicht bin ich mit 41 auch zu alt für solche Spielereien.

    Da hilft Automatisierung wie Blinkerrückstellung, ABS, ASR oder vielleicht sogar ACC (wobei Letzteres schon grenzwertig ist). Und dieser Punkt reicht mir auch -> Automatisieren von meinen Standardabläufen. Das selbstständige Ausführen von Aktionen geht mir an manchen Stellen zu weit. Das ist aber der Lauf der Technik wie bei City-Notbrems-Assistent, Adaptieren der Geschwindigkeit, aktiver Lenkeingriff und viele weitere Helfer, die im Auto bereits vorgeschrieben sind.

    Allerdings erkenne ich da auch immer wieder das gleiche Muster "Verbote verschieben das Problem nur". Hersteller reagieren mit "OnClickDeactivation" der Helfer. Die Zukunft wird spannend. Während ein Teil der Menschen die Fortbewegung nicht mehr als Privileg ansieht, sondern als nervige Zeitverschwendung, wollen andere bewusst diese Fortbewegung genießen. Es sollte der Markt selbst regeln dürfen, was benötigt wird. Solche Systeme mit Förderungen zu entwickeln und später auf Zwang auszurollen, sorgt nur für den gleichen wiederkehrenden Missmut, leider.

  • Moin, solange die modernen Helferlein abzustellen sind, habe ich damit kein Problem. Meine Yamaha hat einen adaptiven Tempomaten, den ich z.B. auf der Autobahn sehr schätze. Ansonsten ist das Ding aus. Ist immer alles ein bisschen abhängig vom Einsatzzweck. Das radargesteuerte Notbremssystem greift auch nur ein, wenn ich selber schon bremse. Bremse ich nicht, fahre ich stumpf ungebremst gegen die Wand.
    Vom elektronischen Fahrwerk merke ich eigentlich gar nichts. Ist das jetzt gut oder schlecht? Keine Ahnung.
    Die Tracer GT 9+ aus 2025 gibt es z.B. nur noch mit Automatik (Y-AMT). Das finde ich schlecht, da mir keine Wahl gelassen wird.

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    Packtaschen? Sitzplatz für die beste Ehefrau der Welt?

    Zum Glück liege ich da schon auf dem Knochenacker.

    Und wenn ich da, nach Frohlocken, Sterneputzen und Wolken weiter schieben, Zeit habe,

    fahre mit meiner R18 durch Himmels-Gefielde. :winken