R1300 GS Adventure

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  • Baggerfahrer 5. Juli 2024 um 19:26

    Hat den Titel des Themas von „R1300 Gs Adventure“ zu „R1300 GS Adventure“ geändert.
  • Ein selten hässlicher Vogel.

    Und die Vorstellung war unterirdisch. Scheint mir, das bei BMW keine Produktverantwortlichen mehr mit Herzblut arbeiten.

    War fest entschlossen jetzt nach 8 Jahren 1200 GSA LC TB umzusteigen aber diese Tankgestaltung ist ein Witz.

  • ….und die Live-Präsentation in Englisch war ja wohl mehr als peinlich, vor allem von der Lady. Fast alles abgelesen vom Konzept. Die Marketingabteilung hätte da besser einen professionellen Moderator (native) engagiert. Sie wollten alle cool und zweisprachig rüberkommen, aber der Schuß ging nach hinten los. Schuster bleib dann besser bei deinen Leisten (Deutsch).

  • Wen meinst Du, das Moped oder den Sprecher...?

    Schon das Moped. Insbesondere die vordere Tankgestaltung. Da könnte es aber Abhilfe in Form einer anderen Lackierung oder Seitentaschen geben. Muss man mal live anschauen aber der erste Eindruck hat nicht überzeugt.

    Und ja, die Präsentation mit 2 Moderatoren, die wahrscheinlich noch nie auf einer GS gesessen sind und die abgelesenen Statements der BMW-Vertreter waren unprofessionell.

    Gibt genug Markenbotschafter im Internet (zB Valle), die das viel besser hin bekommen hätten.

  • ... ich halte da auch erst mal die Füße still, weniger wegen der Optik, als vielmehr wegen der Technik!
    Wird die erste GS seit der 11er die ich nicht kaufen werde.

    Man hat ja offensichtlich seit der 12er Luft / Öl versäumt den Kardan den gestiegenen Anforderungen anzupassen.
    Und mit der 12er Luft / Öl / Wasser, spätesten mit der 1250er knallt es jetzt.
    Der Brüller ist das der Kardan bei der 13er nun endgültig zum Verschleißteil deklariert wurde.
    Damit dürfte BMW ein weltweit einzigartiges Alleinstellungsmerkmal haben, nur leider kein positives.:daumen-runter

    Bei den ganzen weiteren Neuerungen der 13er frage ich mich ob das alles ordentlich durchkonstruiert wurde und Zulieferteile in ausreichender Qualität und nicht nur billig eingekauft werden. Ich denke da nur an unsere 18er Scheinwerfer:weia

    Bis dann Christian

  • Meine ganz persönliche Meinung zum Thema.

    Die GS wird sich auch weiterhin wie geschnitten Brot verkaufen, genau so wie alle bisherigen Modelle. Wer kann sich noch an den Aufschrei wegen dem „Schnabel“ erinnern, oder als der asymmetrische Scheinwerfer eingeführt wurde oder als das analoge Cockpit durch TFT und Keyless ersetzt wurde. Der Alman muss bei Neuheiten immer erst einmal herummaulen und das in erster Linie wegen optischen Veränderungen. Technisch und innovativ ist das definitiv die beste GS bisher – genauso wie die vorherigen Modelle, als diese neu auf den Markt gekommen sind. Es gab bisher keine GS, die sich schlecht verkaufte. Das wird bei der 1300er genauso sein, zumal man sich weltweite Verkaufszahlen anschauen muss.

    1802 ccm - Big Toy for Big Boy

  • Meine ganz persönliche Meinung zum Thema.

    Die GS wird sich auch weiterhin wie geschnitten Brot verkaufen, genau so wie alle bisherigen Modelle. Wer kann sich noch an den Aufschrei wegen dem „Schnabel“ erinnern, oder als der asymmetrische Scheinwerfer eingeführt wurde oder als das analoge Cockpit durch TFT und Keyless ersetzt wurde. Der Alman muss bei Neuheiten immer erst einmal herummaulen und das in erster Linie wegen optischen Veränderungen. Technisch und innovativ ist das definitiv die beste GS bisher – genauso wie die vorherigen Modelle, als diese neu auf den Markt gekommen sind. Es gab bisher keine GS, die sich schlecht verkaufte. Das wird bei der 1300er genauso sein, zumal man sich weltweite Verkaufszahlen anschauen muss.

    Das die neue ein gutes Moped ist, wird wohl niemand bezweifeln. Trotzdem ist das Design schwer umstritten und ich denke, das man das gerne diskutieren sollte. Bei der R1100GS war es ähnlich , aber die Leute haben gekauft, weil es nichts vergleichbares im Reiseendurosegment gab.

    Heute ist die Auswahl groß; auch an gebrauchten 1200/1250er GSen und bei den Wettbewerbern. Und das Geld sitzt nicht mehr so locker wie einige Marken bereits erfahren mussten.

    Dazu kommt, das die jetzigen Modelle bereits hervorragende Fahrwerke, genügend Leistung und Elekronischen Komfort und Sicherheitsschnickschnack anbieten. Wenn ich daher nochmal 30 TDE locker machen soll (bzw 20 TDE mit IZN), dann muss es mir auch optisch zusagen. Der ‚Haben-will‘Effekt muss durch etwas ausgelöst werden; das finde ich momentan bei der 1300er GSA nicht

  • ... wie schon geschrieben, über die Optik kann man diskutieren und vermutlich wird man sich daran gewöhnen. Die GS war noch nie ein schönes Motorrad im Sinne von Symmetrie etc.

    Was aber sicherlich kein Fortschritt sondern ein ... ja da fehlen mir im Grunde die Worte - ist das Thema Kardan!

    Dass der bei der 13er zum Verschleiß-Teil deklariert wurde, ist wie gesagt, und meines Wissens ein weltweites Alleinstellungsmerkmal. Da BMW das Thema Kardan in der Vergangenheit und bei anderen Modellen technisch beherrscht, ist da was anderes so richtig schief gelaufen.

    Einmal editiert, zuletzt von Mo i Rana (6. Juli 2024 um 18:10)

  • Die Qulaitätsprobleme bei der Cashcow GS sind haarsträubend.

    Navigator V, oh weh
    Navigator VI, oh weh

    Die 1300GS verliert die Variokoffer auf der Autobahn und deswegen gab es lange einen Auslieferungsstop. Wohlgemerkt, auf der Autobahn, nicht auf geschotterten Wegen.
    Die automatische Fahrwerkabsenkung fällt gerne mal aus. Es gibt im GS Forum Fahrer, die schon die 3. Hydraulikpumpe haben.
    Schaltautomat hat noch nie so smooth wie bei den Mitbewerbern funktioniert.
    Diese Aufzählung ist nur stichpunktartig und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
    Den Kardan habe ich mal komplett raus gelassen.
    Und jetzt kommt eine automatisches Schaltgetriebe ohne Kupplungshebel.
    Also, den Mut hätte ich nicht, mit so einem Teil viel weiter als bis zur Eisdiele zu fahren.
    Als die 1300GS angekündigt wurde, war ich wirklich sehr interessiert. Aber ich fahre meine 1250GS erst mal noch ein paar Jahre bis die 1300er nachgereift ist.

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    Screenshot 2024-07-06 195316.jpg

    Das ist für mich eher das Lächerliche. Über Geschmack lässt sich streiten.

    Ich bin mir sicher, irgendwo steht in Gewährleistungs- und/oder Garantiebedingungen, dass Fahren abseits von asphaltierten Strassen zu sofortigem Garantieverlust führt.

    Unverwüstlich: da bekomme ich ja Schüttellachen.

    Keine Werkstatthandbücher, die veröffentlicht werden. Wie soll wer die Karre in der Wüste reparieren? Und wenn das Kundendienstlicht angeht und man weiter fährt, ...

    Da würde ich den KTMs mit viel mehr Enduroerfahrung noch mehr zutrauen.

    Die GS-Familie ist zu SUVs verkommen.

    Wenn Sie tatsächlich eine unverwüstliche GS1300 ADV rausbringen wollen, dann muss der ganze Schnickschnack wieder raus.

    Geilstes Feature für die Wüste:

    Die Heckkollisionswarnung kann den nachfolgenden Verkehr über die Warnblinkanlage vor einer drohenden Kollision warnen – etwa wenn plötzlich stark gebremst werden muss.

  • Ich habe ganz verzweifelt schon den Schalter für‘s elektrische Verdeck gesucht. Würde zu dem ganzen überflüssigen Elektronik Krims Kram passen. Liest man die Ausstattungsliste, hat man eher das Gefühl das es sich um ein Auto handelt…

    Von race to cruise

  • Da würde ich den KTMs mit viel mehr Enduroerfahrung noch mehr zutrauen.

    wenn man mit KTM und Husky- Fahren spricht, ist das von der Zuverlässigkeit her auch nicht das Gelbe vom Ei. Für problematische Infrastrukturen auf (Welt-)Reisen empfiehlt sich eher so etwas wie eine Dakar oder die Neuauflage von 2012, die G 650 GS Sertāo ( ich weiß, wovon ich spreche, da ich eine Sertão habe): Wenig komplexe Technik, wenig Elektronik, einach abschaltbares ABS, keine nervige Traktionskontrolle, Mechanik, die einfach zugänglich und reparierbar ist, bekannt robust für 3-400.000 km, moderater Verbrauch, robuste Gepäckmöglichkeiten, Schottertaugliches Fahreerk, bequeme Sitzbank, akzeptable 192 kg.

  • Ich empfehle für gemütliche Erdumrundungen eine Yamaha XT 1200 Super Ténéré, gerne in der "Z"-Variante ohne elektronische Fahrwerk.

    Die fährt halt einfach...

    ... was von immer mehr Leuten geschätzt wird, wenn man sich die exorbitanten (im Vergleich zum Neupreis) Gebrauchtpreise ansieht...

    Ciao - Peter

  • Ich empfehle für gemütliche Erdumrundungen eine Yamaha XT 1200 Super Ténéré

    Das ist sicherlich auch eine gute Wahl. Aber mal ganz ehrlich. Wer umrundet schon die Welt. Es gibt natürlich Vielfahrer, aber eine GS wird zu 95% auf europäischen Landstraßen bewegt. Genauso wie alle anderen Motorräder, die in unseren Garagen stehen.

    Ist ja ähnlich, wie mit den SUV – das sind ja auch keine Geländewagen, die man im städtischen Gebiet zwangsläufig braucht. Zur Erdumrundung gerne ein „analoges Motorrad“ und für die Expedition einen Land Cruiser oder Lada Niva 😉😉

    1802 ccm - Big Toy for Big Boy

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    Das ist sicherlich auch eine gute Wahl. Aber mal ganz ehrlich. Wer umrundet schon die Welt. Es gibt natürlich Vielfahrer, aber eine GS wird zu 95% auf europäischen Landstraßen bewegt. Genauso wie alle anderen Motorräder, die in unseren Garagen stehen.

    Ist ja ähnlich, wie mit den SUV – das sind ja auch keine Geländewagen, die man im städtischen Gebiet zwangsläufig braucht. Zur Erdumrundung gerne ein „analoges Motorrad“ und für die Expedition einen Land Cruiser oder Lada Niva 😉😉

    Weil BMW den Flair der Weltumrundung und Paris Dakar für die ADV propagiert und es technisch nicht einhält. Wenn sie für den X7 den gleichen Spruch machen würden - was sie nicht tun - müssten sie dem Vergleich mit einem Landrover auch aushalten. Die ADV ist ein SUV und kein Weltenbummler. Da ist die Royal Enfield Himalayan 450 wahrscheinlich noch besser geeignet.

    Weltenbummer mit einem alten Defender oder INEOS Grenadier wäre sofort glaubhaft, mit den neuen der G-Klasse wird es auch schon fraglich.

  • Ich empfehle für gemütliche Erdumrundungen eine Yamaha XT 1200 Super Ténéré, gerne in der "Z"-Variante ohne elektronische Fahrwerk.

    Die fährt halt einfach...

    ... was von immer mehr Leuten geschätzt wird, wenn man sich die exorbitanten (im Vergleich zum Neupreis) Gebrauchtpreise ansieht...

    …wie die ADV: Auf Straße und leichtem Schotter geht es, aber es sind bei beiden mit den über 300 kg beladen mindestens 50-70 kg zu viel für etwas schwierigeres Geläuf.

  • Da würde ich den KTMs mit viel mehr Enduroerfahrung noch mehr zutrauen.

    Aber nur, wenn Du bei den LC8 Motoren beizeiten den Kupplungsnehmerzylinder gegen ein dauerhaft funktionierendes Teil aus dem Zubehör getauscht hast.
    Bei den Einzylindern gibt es gerne Lagerschäden und Kolbenkipper.
    Klar ist KTM im Moto Cross und Endurosport ganz vorne dabei. Aber diese Motoren werden halt auch alle paar Betriebsstunden revisioniert.
    Die Modelle mit Strassenzulassung sehen selten die 100.000km.
    Als Ewan McGregor und Charley Boorman 2003 ihre Tour einmal um die Welt starteten, wollten sie eigentlich mit KTM fahren. Aber bei Testfahrten erkannten sie schnell, dass es wohl zu Problemen kommen wird. Darüberhinaus wollte KTM zwar die Mopeds zur Verfügung stellen, ansonsten aber keinen größeren finanziellen Beitrag leisten.
    BMW sprang hier nur zu gern in die Bresche und bot wohl reichlich Support jeglicher Art.
    Boorman brach auf der Tour der Heckrahmen der 1150er, aber so was kann jeder mongolische Dorfschmied richten.
    Ich würde ne alte GS nehmen, wenn ich die Welt umrunden würde.

  • Über 70% des Planeten sind von Wasser bedeckt! Also wenn ich die Welt umrunden möchte, nehme ich mein Boot. Und solange ich in Europa bleibe, und davon ist aus Zeitgründen auszugehen, nehme ich meine R18…

    Von race to cruise